a Serie D

Zum Spielort musste ein Krankenwagen anrücken, um den Assistenten zu behandeln.

Bei Virtus-Bozen-Spiel: Schiri-Assistent dreht durch

Am vergangenen Mittwoch spielte Virtus Bozen in Este und holte sich mit dem 1:0-Sieg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Partie wurde mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen – und der Grund dafür ist mehr als kurios.

Einer des Schiedsrichter-Gespanns musste nämlich medizinisch betreut werden, nachdem er zuvor eine Art mentalen Breakdown hatte. Der Assistent von der Sektion Brindisi begann nämlich kurz vor dem Anpfiff, die Spieler und Funktionäre beider Mannschaften grundlos zu beleidigen und faselte Sätze ohne Zusammenhang. Schon beim gemeinsamen Essen vor dem Spiel war den anderen beiden Schiedsrichtern aufgefallen, dass er etwas verstört und unruhig wirkte.


Daraufhin wurde ein Krankenwagen zum Spielfeld in Este gerufen. Der Assistent hörte mit seinem merkwürdigen Verhalten aber nicht auf und sperrte sich in seinem Auto ein. Deshalb wurde auch ein Streifenwagen der Polizei verständigt. Die Ordnungshüter schafften es, den Unparteiischen zu überzeugen, in den Krankenwagen zu steigen. Auf dem Weg in Richtung Krankenhaus von Schiavonia soll er dann auch kurz das Bewusstsein verloren haben. In der Zwischenzeit wurde ein Ersatz zum Spielort gerufen, die Partie wurde dann mit 35-minütiger Verspätung angepfiffen ( hier geht es zum Spielbericht).

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