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Sara Däbritz erzielte den Siegtreffer für die DFB-Elf. © APA/afp / PHILIPPE HUGUEN

DFB-Frauen so gut wie sicher im WM-Achtelfinale

Deutschland hat sich am Mittwochabend zu einem Arbeitssieg gemüht. Gegen Spanien gewann die Mannschaft von Martina Voss-Tecklenburg dank einem Treffer von Sara Däbritz mit 1:0.

Vor 20.761 Zuschauern in Valenciennes spielten die Deutschen zunächst ohne klassische Nummer 10. Die Last des Spielaufbaus sollte auf mehrere Schultern verteilt werden. Der Rekord-Europameister, der sich bei der Endrunde für Olympia 2020 in Tokio qualifizieren will, kam allerdings nicht gut in die Partie. Die Spanierinnen, die in ihrer ersten Begegnung große Probleme mit dem WM-Neuling Südafrika hatten (3:1), bestimmten das Geschehen.

Die deutsche Defensive inklusive Torhüterin Almuth Schult offenbarten große Schwächen, Nahikari Garcia hätte in der 14. Minute eigentlich die Führung für die Mannschaft von Trainer Jorge Vilda erzielen müssen. Nur zwei Minuten später vergab Silvia Meseguer für Spanien. Nach vorne brachte das verunsichert wirkende DFB-Team, dem in allen Mannschaftsteilen die Abstimmung fehlte, so gut wie nichts zustande.

Glückstreffer sorgt für die Entscheidung
Die deutsche Führung fiel mehr oder weniger aus dem Nichts. Däbritz grätschte den Ball nach einem abgewehrten Kopfball von Spielführerin Alexandra Popp über die Torlinie. In der Folge stand die Partie über weite Strecken auf Messers Schneide. Der zweite deutsche Treffer war genauso möglich wie der Ausgleich. Letztendlich blieb es jedoch beim knappen Sieg der DFB-Auswahl.

Bereits am Nachmittag hatte Nigeria gegen Südkorea mit 2:0 gewonnen. Im Abendspiel setzte sich WM-Gastgeber Frankreich erwartungsgemäß gegen Norwegen mit 2:1 durch. Spielentscheidende Akteurin war einmal mehr Superstar Eugenie Le Sommer.

Autor: sid

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