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FIFA-Präsidentschaft: Bekommt Infantino Konkurrenz? © SID / FADEL SENNA

FIFA-Präsident bekommt wohl Herausforderer

Der umstrittene Amtsinhaber Gianni Infantino bekommt für die Präsidentenwahl beim Fußball-Weltverband FIFA womöglich einen Herausforderer.

Infantinos Schweizer Landsmann Ramon Vega erwägt derzeit laut eines Berichts der Süddeutschen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) für die im Juni anstehende Abstimmung eine Kandidatur für das höchste Amt im Fußball.

Der 47 Jahre alte Ex-Nationalspieler bestätigte der SZ seine Absichten. „Aufgrund des großen Zuspruchs und der positiven Reaktionen, die ich von vielen Seiten erhalten habe, nehme ich diese Aufgabe ernst und prüfe, ob es einen Bedarf in der Fußballwelt gibt, die Wahl des nächsten FIFA-Präsidenten im Wege eines demokratischen Wahlkampfes herbeizuführen“, sagte Vega.

Im Falle seiner Bewerbung um die FIFA-Präsidentschaft muss der Geschäftsmann bis zum 5. Februar die Unterstützung durch fünf Nationalverbände vorlegen können.

Vega, der als Profi für Grasshopper Zürich, Cagliari Calcio, Tottenham Hotspur, den FC Watford und US Creteil spielte, hält seine mögliche Kandidatur für einen Beitrag zur demokratischen Kultur in der FIFA. „Ich bin überzeugt, dass im modernen Fußball und insbesondere aufgrund der laufenden Debatten im Weltfußball solche Wahlprozesse immer wichtiger werden“, sagte der EM-Teilnehmer von 1996 weiter: Er wolle den Verbänden Zugang zu „demokratischen Vorgängen“ eröffnen.

Autor: sid

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