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Die U21-Teams von Frankreich und Belgien (hier in einem Testspiel vor wenigen Tagen) sind ebenfalls mit von der Partie. © APA/afp / JEAN-FRANCOIS MONIER

Modus, Stars & Favoriten: Alles über die U21-EM

Am Sonntag, 16. Juni, startet in Reggio Emilia die U21-Europameisterschaft, ausgetragen in Italien und San Marino. SportNews hat alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Mit dem Match zwischen Polen und Belgien wird am Sonntagabend (18.30 Uhr) die Unter-21-EM eröffnet. An 6 verschiedenen Orten wird gespielt: Reggio Emilia, Bologna, Triest, Udine, Cesena und Serravalle in San Marino. Insgesamt haben sich 12 Teams für die U21-EM qualifiziert, das Finale steigt am 30. Juni im Stadio Friuli in Udine.

Wie ist der Modus?
Schon die Gruppenphase zu überstehen ist extrem schwierig. Weil es drei 4er-Gruppen gibt, steigen nur die Erstplatzierten in das Halbfinale auf. Dazu kommt der beste Zweite. Diese 4 Mannschaften tragen dann die Halbfinals (27. Juni) aus. Die Semifinalisten sind auch jene Teams, die 2020 bei den Olympischen Spielen in Japan als Vertreter Europas an den Start gehen werden.

Nicolo Barella spielt mit Italien in Gruppe A. © ANSA / Claudio Giovannini

Die Ausnahme: England kann sich nicht für Olympia qualifizieren, weil man in Tokio als Team Großbritannien teilnimmt. Sollte England den Sprung in das Halbfinale schaffen, wird der 4. Olympia-Teilnehmer in einem einzigen Match zwischen den beiden nicht fürs Halbfinale qualifizierten Zweitplatzierten am 27. Juni ermittelt.

Gruppe A: Italien, Spanien, Polen, Belgien
Gruppe B: Deutschland, Dänemark, Serbien, Österreich
Gruppe C: England, Frankreich, Rumänien, Kroatien
Wer sind die Favoriten?
In der A-Gruppe spielen gleich 2 große Favoriten auf den EM-Titel: Titelverteidiger Spanien und Italien. Doch weil der harte Modus einen frühen K.o. bedeuten könnte, ist die Favoritenrolle ein 2-schneidiges Schwert. Deutschland rechnet sich ebenso einiges aus, dazu kommen mit Frankreich, Dänemark und Serbien weitere starke Teams. Übrigens: Die Balkankicker haben mit 45 A-Länderspielen (Stand: 10. Juni) die meiste Erfahrung bei den „Großen“ im Kader. Dahinter folgen Rumänien (42) und Italien (35). Österreich und England haben Außenseiterchancen.
Welche Jahrgänge sind spielberechtigt?
Viele Spieler bei der Unter-21-EM sind bereits älter als 21 Jahre. Der Grund: Alle Jahrgänge, die in der Qualifikation spielberechtigt waren, dürfen auch im Kader für die Endrunde stehen (1996 und jünger). So setzt Deutschland auf einen sehr „routinierten“ Kader. Bis auf 2 Akteure des Jahrgangs 1998 sind alle Spieler 1996 oder 1997 geboren. Im Gegensatz besteht zum Beispiel der Stammkader Polens aus Spielern des 1998er-Jahrgangs. Bei Italien (2), Belgien (1) und Serbien (1) stehen sogar 2000 bzw. 2001 geborene Spieler im Aufgebot.
Wer sind die Stars der EM?
Benfica-Mittelfeldspieler Andrija Zivkovic hat die meisten A-Länderspiele (16) aller U21-EM-Teilnehmer bestritten. Die großen Stars sind aber andere, zum Beispiel sein Teamkollege Luka Jovic. Der Stürmer ist gerade erst für 70 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt.

Luka Jovic (Serbien) ist für 70 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Bei Deutschland steht Jonathan Tah (Leverkusen) im Aufgebot. Österreich setzt auf Xaver Schlager (Salzburg), Spanien kann auf Fabian Ruiz (Napoli), Dani Ceballos und Jesus Vallejo (beide Real Madrid) zählen. Im italienischen Team stehen Nicolo Zaniolo (Roma), Nicolo Barella (Cagliari), Federico Chiesa (Fiorentina) oder Moise Kean (Juventus).
Wer fehlt?
Freilich gibt es auch große Namen die nicht mit dabei sind. Bei Italien steht Gianluigi Donnarumma nicht im Tor, Kylian Mbappè (Frankreich), Marco Asensio und Rodrigo (beide Spanien) fehlen ebenfalls. Sie alle sind längst Stammspieler bei den A-Nationalteams. In Österreich ärgert man sich über RB Leipzig, das Konrad Laimer die Freigabe für die U21-EM verweigert hat.
Wo kann man die U21-EM verfolgen?
Das italienische Staatsfernsehen RAI überträgt alle Spiele live. Auch der deutsche Satelliten-TV-Sender Sport1 ist stets live dabei. ORF (Österreich) und ARD/ZDF (Deutschland) zeigen alle Spieler der jeweiligen Nationalteams. SportNews wird ebenfalls regelmäßig über die U21-EM berichten.

Autor: cst

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