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Das Finale zwischen Argentinien und Brasilien findet ohne Zuschauer statt. © APA/afp / SILVIO AVILA

Rio lässt bei Copa-Finale wenige Zuschauer ins Maracanã

Das Finale der Copa América zwischen Brasilien und Argentinien im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro wird mit einer geringen Publikumspräsenz stattfinden.

Die Zahl der Zuschauer beim südamerikanischen Fußball-Gigantenduell am Samstag ist auf zehn Prozent der Kapazität des Maracanã, in das 78 000 Fans passen, beschränkt. Dies gab die Stadtverwaltung Rios bei der Pressekonferenz zur Corona-Situation in der brasilianischen Millionenmetropole am Freitag (Ortszeit) bekannt.


Einen Antrag des südamerikanischen Verbands Conmebol, der das Maracanã zur Hälfte für Publikum freigeben wollte, wies die Stadtverwaltung demnach zurück. Bei den nun zehn Prozent der Stadion-Kapazität erlaubten Zuschauer soll es sich um geladene Gäste der Conmebol handeln. So teilte der argentinische Fußballverband mit, dass Eintrittskarten an mehr als 2000 in Brasilien ansässige Argentinier vergeben werden sollen.

Strikte Regeln
Die Zuschauer müssen einen negativen PCR-Test vorweisen und sollen auf verschiedene Sektoren des Stadions verteilt werden. Damit will man eine Situation wie beim Finale der Copa Libertadores zwischen Palmeiras São Paulo und dem FC Santos im Januar vermeiden, als sich mehrere Tausende geladene Gäste in einem Block drängten.

Bis auf das Finale fanden alle Spiele der Copa América ohne Publikum statt. Nach Angaben von Conmebol wurden bislang mindestens 166 Corona-Infektionen festgestellt – die meisten davon bei logistischem Hilfspersonal. Auch andere Wettbewerbe wie die brasilianische Meisterschaft laufen.

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