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Der ASC St. Georgen steht im Finale des Kerschdorfer Euregio-Cup 2018.

St. Georgen beim Euregio-Cup im Finale

Dank eines 3:2-Sieges über Veranstalter Matrei zog der ASC St. Georgen zum zweiten Mal ins Finale des Kerschdorfer Euregio-Cup in Osttirol ein. Der Finalgegner am morgigen Sonntag wird ab 17 Uhr ermittelt.

St. Georgen legte bei dieser vierten Auflage des Kerschdorfer Euregio-Cup los wie die Feuerwehr. Bereits in der 3. Minute spielte Lorenzo Treccani den Ball in den Lauf von Matthias Bacher. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und schob den Ball links von Matrei-Torhüter Unterlader ins Tor. Auch in der Folge war der Serie-D-Ligist dominierend gegenüber dem österreichischen Viertligisten. In der 19. Minute jedoch der Ausgleich.

Ausgleich und erneute Führung

Einen Freistoß von der rechten Seite köpfte Matrei-Spieler Christoph Jestl zwischen der Innenverteidigung gegen die Laufrichtung von Torhüter Lukas Demetz ins lange Eck. Die Jergina reagierten praktisch im Gegenzug, denn nur zwei Minuten später überlief Philipp Schwingshackl auf der linken Seite zwei Gegenspieler und ließ dem schuldlosen Lukas Unterlader im Matrei-Tor keine Abwehrmöglichkeit. Danach flaute die Spielintensität ab. In der 37. Minute ließ sich Kapitän Roland Harrasser den Ball im Strafraum abluchsen, doch Matrei-Angreifer Rene Scheiber konnte daraus kein Kapital schlagen und knallte das Leder über das Tor. In den Schlussminuten der erste Halbzeit erhöhte Matrei die Schlagzahl, doch Zählbares schaute dabei nicht mehr heraus.

Zweite Halbzeit mehr von Kampf als von Technik geprägt

Die zweite Halbzeit plätscherte für zehn Minuten dahin, ehe Matrei die erste gute Ausgleichsmöglichkeit vorfand. Dominik Hänser fand mit einem Freistoß aus 22 Metern in Lukas Demetz seinen Meister. Matrei versuchte in der Folge das Spiel zu gestalten, biss sich aber immer wieder in der Jergina-Abwehr fest. Die Pusterer starteten ihrerseits Konter, die jedoch auch nicht von Erfolg gekrönt waren, zumindest zunächst, denn in der 71. Minute schloss Matthias Bacher einen solchen zum 3:1 für die Pusterer ab. Wenige Augenblicke zuvor handelte sich Philipp Schwingshackl eine rote Karte wegen Protestierens ein. In der 78. Minute konnte Matrei durch eine feine Einzelleistung von Mario Kleinlercher das 2:3 erzielen. In der Schlussphase spulte St. Georgen den 3:2-Vorsprung routiniert runter und steht somit zum zweiten Mal in der Geschichte des Kerschdorfer Euregio Cup im Finale.


Die Aufstellungen:


TSU Matrei: Lukas Unterlader, Martin Wibmer (ab 46. Benedikt Wibmer), Julian Egger, Dominik Hanser, Christoph Jestl, Manuel Hanser, Mario Kleinlercher, Mathias Berger (ab 80. Michael Berger), Mathias Schneeberger (ab 46. Daniel Kofler), Rene Scheiber, Oliver Steiner
Trainer: Harald Panzl.

ASC St. Georgen/Volksbank: Lukas Demetz, Lukas Aichner, Roland Harrasser (ab 46. Martin Ritsch), Leo Brugger (ab 46. Gabriel Brugger), Julian Bacher (ab 46. Benjamin Zulic), Matthias Bacher (ab 74. Boggian), Philipp Schwingshackl, Alessio Orfanello, Felix Messner, Lorenzo Treccani, Christian Felder
Trainer: Patrizio Morini.

Tore: 0:1 Matthias Bacher (3.), 1:1 Christoph Jestl (19.), 1:2 Philipp Schwingshackl (21.), 1:3 Matthias Bacher (71.), 2:3 Mario Kleinlercher (78.)

Rote Karte: Philipp Schwingshackl (67.)

Das zweite Halbfinale zwischen USD Rotaliana und dem SC Schwaz beginnt um 17 Uhr.

Autor: christian morandell

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