a Fußball

Cesare Scaratti (links) stürmt künftig wieder für Meran (Foto Runggaldier)

Totaler Umbruch bei Meran: Ziel bleibt aber nach wie vor die Oberliga

Auf den allerletzten Drücker, sprich im Elfmeterschießen des Entscheidungsspiels gegen Terlan, konnte der FC Meran im Juni noch das Landesliga-Ticket lösen. Im Sommer blieb kaum ein Stein auf dem anderen.

Besonders schwer wiegen die Abgänge des Paradesturms Peter Mair (zu Kaltern) und Nikola Jurcevic (zu Latsch), die im Vorjahr zusammen 37 Treffer erzielt hatten. Auch Goalie Pasquale Colosimo (zu Riffian Kuens) hat sich aus der Passerstadt vertschüsst, genauso wie Matteo Piccoli (zu Albiano), Gianluca Corea (Lana), Stefan Rainer und Abwehrchef Demis Franzoso (beide Ziel unbekannt). Fabio Catalano, Arlind Dindo (beide Ziel unbekannt) und Nicola Schiavo (zu Tscherms) werden dem bestätigten Trainer Max Bertinato ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen.

Kompensiert wurden diese Abgänge vorwiegend mit jungen Akteuren und einigen namhaften Spielern: Königstransfer ist Rückkehrer und Stürmer Cesare Scaratti, der im Vorjahr bei Neumarkt gespielt hat. Außerdem laufen Qamil Kushe (Mittelfeld/Bozner Boden), Luca Niederstätter (Abwehr/reaktiviert), Luca Viola (Angriff/Leifers) und Goalie Daniele Lazzaro (Bozner FC) künftig in rot-schwarz auf. Die „jungen Wilden“ Sami Akrimi, Samuel Schiona, Milos Adelkovic (beide Olimpia Meran), Giacomo Melluso (Virtus Bozen), Simone Mantovani Fraschetti (Obermais) und Oltian Sechon (Griechenland) bekommen genauso wie Rückkehrer Hans Prifti eine Bewährungschance.

Trotz des großen Umbruchs ist das Ziel der Meraner eindeutig: „Am Ende der Meisterschaft wollen wir ganz oben stehen – das ist und bleibt unser Vorhaben“, so Trainer Max Bertinato.




Autor: sportnews