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Roman Josi & Co. jubeln über einen 4:0-Erfolg über Österreich. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK

Österreich wehrt sich lange gegen die Schweiz

Gegen favorisierte Schweizer zeigte Österreich lange Zeit ein starkes Match. Am Ende musste man sich zwar geschlagen geben, doch die Alpenrepublik bewies, dass auch sie ein extrem schwerer Gegner für die Italiener sein wird.

Lange Zeit, bis weit in das letzte Drittel hinein, bot Österreich den Schweizern die Stirn. Dann machten NHL-Star Josi (54.), Kurashev (59.) und Andrighetto (60.) mit einem späten Triple-Schlag alles klar. Zuvor waren die Eidgenossen zwar die bessere Mannschaft, doch Österreich verteidigte geschickt und setzte im Spiel nach vorne immer wieder Nadelstiche. Die Schweizer kamen im ersten Drittel nur zu wenigen Chancen, das Penalty-Killing der Österreicher funktionierte und Tormann Kickert war ein sicherer Rückhalt. In der Schlussminute allerdings schlugen die Eidgenossen im Konter durch ihre zwei gefährlichsten Angreifer zu: Hischier bediente Fiala, der sofort abzog und zum 1:0 traf.

Im Mitteldrittel erhöhte der Favorit den Druck, Raffl und Co. kamen kaum mehr vor das Schweizer Tor. Dank Kickert ging es aber mit nur einem Tor Rückstand ins Schlussdrittel. In der 54. Minute fiel aber die Entscheidung durch einen abgefälschten Schuss von Josi. Im Finish trafen die Schweizer noch zweimal im Powerplay. Österreich ärgerte zwar die hoch eingeschätzten Schweizer neuerlich, eine überraschender Punktegewinn wie zuletzt bei der WM 2015 in Prag (4:3 nach Penaltyschießen) oder im Vorjahr in Kopenhagen (2:3 nach Verlängerung) gelang aber nicht.

Deutschland gewinnt

Im zweiten Spiel des Abends gelang Deutschland ein 4:1-Erfolg über Frankreich. Seider, Plachta, Dreisatl und Holzer waren für Deutschland erfolgreich. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Franzosen hatte Fleury erzielt.

Autor: cst/apa

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