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Andreas Bernard und die Azzurri verloren gegen Österreich. © APA/AFP

Special Teams entscheiden: Azzurri verlieren Test

Die italienische Eishockey-Nationalmannschaft hat vor dem olympischen Qualifikationsturnier in Lettland das Freundschaftsspiel gegen Österreich mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) verloren. Vor allem in Unterzahl taten sich die Azzurri schwer, gleich 3 Treffer gelangen Rot-Weiß-Rot im Powerplay.

Im Vergleich zu den Spielen im Dolomiten-Cup konnte Headcoach Greg Ireland in Wien auf die Stammkräfte Thomas Larkin, Peter Spornberger, Diego Kostner, Alex Petan, Peter Hochkofler und Giovanni Morini zurückgreifen. Sie sollten dazu beitragen, die Offensivprobleme, die Italien zuletzt offenbart und die auch Sportdirektor Stefan Zisser offen angesprochen hatte, zu lösen.


Von diesen war zunächst jedoch nichts zu sehen: Italien spielte befreit auf, hatte durch Stefano Giliati und Marco Magnabosco zwei große Torchancen und ging schließlich mit der dritten großen Möglichkeit in Führung: Alex Petan vollendete eine sehenswerte Puckstafette über Giovanni Morini und Magnabosco. Die Freude währte aber nur kurz, denn nach einem bösen Frigo-Foul (er musste fünf Minuten in die Kühlbox) kam Österreich durch einen haargenauen Schuss von Supertalent und NHL-Crack Marco Rossi zum Ausgleich. Wenige Augenblicke später geriet Italien nach einem verdeckten Schuss in Rückstand. Nach einer von Ireland genommenen Coach-Challenge wurde Treffer jedoch wegen Torraumabseits von Lukas Haudum richtigerweise zurückgenommen.

Azzurri im 2. Drittel zunächst besser
Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Azzurri besser. Nach starkem Zuspiel von Petan tauchte Daniel Frank alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf, schoss aber Goalie David Kickert an. Kurz darauf hatten unter anderem Frank und Angelo Miceli weitere Chancen auf die Führung für Italien. Als Diego Kostner jedoch auf die Strafbank musste, traf Österreich: Thomas Raffl fälschte ein Zuspiel ab, von den Knieschützern Raphael Herburgers prallte die Scheibe dann schließlich unhaltbar ins Tor.

Auch im 3. Drittel zeigte Italien phasenweise eine engagierte Leistung und drängte auf den Ausgleich. Nennenswerte Chancen schauten dabei aber lange Zeit nicht heraus, bis Peter Spornberger und Luca Frigo den Ausgleich auf dem Stock hatten. Die beiden konnten ihre hochkarätigen Chancen aber nicht nutzen. Stattdessen erhöhte der Klagenfurter Lukas Haudum nach rund 15 Minuten – erneut während eines Powerplays – durch einen Abstauber vorm dem Tor auf 3:1 für Österreich.

Die Azzurri versuchten nochmal alles und nahmen Goalie Andreas Bernard vom Eis. Dies nutzte Patrick Spannring und sorgte nach 18.26 Minuten mit seinem Empty-Net-Treffer zum 4:1 für die Entscheidung.
Österreich – Italien 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Tore:0:1 Petan (4.12), 1:1 Rossi (9.36/Power Play), 2:1 Herburger (13.12/Power Play), 3:1 Haudum (15.26/Power Play), 4:1 Spannring (18.26/Empty Net).

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