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Jamie Arniel war im Vorjahr u.a. für die Vienna Capitals im Einsatz. © APA / EXPA/THOMAS HAUMER

Dieser Neue bringt geballte EBEL-Erfahrung nach Bozen

Nach der Verpflichtung von Verteidiger Tim Daly hat der HCB Südtirol Alperia den nächsten Kanadier an Land gezogen. Der neue Stürmer ist in der Erste Bank Eishockey Liga kein Unbekannter.

Sechs EBEL-Spielzeiten hat Jamie Arniel bereits auf dem Buckel. Fünf davon im Dress von Dornbirn, wo er 2017 als Kapitän fungierte. Vor einem Jahr heuerte der 29-Jährige aus Kingston (Ontario) in Wien an, verließ die Capitals aber während der Saison um schließlich mit den Augsburger Panthers die DEL-Playoffs in Angriff zu nehmen. Jetzt kommt Arniel, der in seiner Karriere auch ein NHL-Spiel für die Boston Bruins vorweisen kann, nach Südtirol.

Two-Way-Center mit starkem Punkteschnitt
Arniel ist ein klassischer Two-Way-Center, der aber auch als Flügel einspringen kann. Technisch stark und mit einer guten Spielübersicht ausgestattet, ist der Kanadier ein fleißiger Punktesammler. Während seiner fünf Jahre im Vorarlberg erzielte er 234 Punkte (261 Spiele).

Vor seinem Engagement in Europa, das 2012 bei den Berliner Eisbären begann und auch ein kurzes Intermezzo im finnischen Lukko beinhaltete, war Arniel durchgehend in Nordamerika aktiv. Ausgebildet in der heimischen OHL, wurde er als 20-jähriger in der vierten Runde von Boston gedraftet. In der Folge lief er für das Farmteam Providence auf, wo er es in der American Hockey League auf 103 Punkte in 227 Matches brachte.
Dritter Offensiv-Neuzugang
Jetzt soll Arniel in Bozen für Furore sorgen. Bei den Foxes ist er der 1,80 Meter große Angreifer der dritte Neuzugang für die Offensive – und neben Colton Hargrove bereits der zweite, der seine geballte AHL-Erfahrung bei Providence gesammelt hat. Zusammen gespielt haben die beiden allerdings nie, denn als der Texaner zu Providence kam, war Arniel bereits in Europa. Zudem ist Anthony Bardaro neu in der HCB-Offensive.

Die ersten Worte von Arniel als HCB-Profi sind diese: „Ich brenne bereits auf den HC Bozen. Ich habe tolle Dinge über die Stadt, die Mannschaft und die Fans gehört, die ich bereits als Gegner in der Eiswelle kennengelernt habe. Ich bin glücklich, hierher zu kommen.“

Autor: cst

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