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Jubel bei den HCB-Spielern: Nach dem wichtigen Sieg bei Znojmo schaut es für die Pick-Round-Qualifikation wieder viel besser aus.Foto: HCB/Vanna Antonello

HCB: Pick-Round-Teilnahme ist noch längst nicht fix

Der knappe 3:2-Sieg bei Znojmo vom Sonntag war für den HCB Südtirol enorm wichtig, nicht zuletzt auch für die Moral nach mehreren sieglosen Partien. Dennoch ist der Verbleib unter den Top 6 der Regular Season der EBEL und somit die Qualifikation für die Pick Round längst nicht fix. In den letzten 6 Runden müssen die Foxes sicher noch Punkte sammeln.

Zur Erinnerung: Nach den 44 Runden der Regular Season werden die 12 EBEL-Teams in 2 Sechser-Kreise halbiert: Die besseren 6 Teams bestreiten die Pick Round und spielen dabei das Recht aus, sich den Viertelfinalgegner aussuchen zu dürfen. Das beste Team wählt als erstes, das zweitbeste als nächstes, danach das drittbeste und zuletzt bleibt noch eine Paarung übrig.

Die zweiten 6 Teams bestreiten die Qualification Round, in der die letzten beiden Viertelfinalisten ermittelt werden. Beide Sechser-Kreise bestreiten eine einfache Hin- und Rückrunde, also 10 Partien pro Team, zwischen dem 12. Februar und dem 10. März. Je nach Rangliste der Regular Season starten die Teams in beiden Kreisen mit 4, 3, 2, 1 oder 0 Bonuspunkten.

HCB will „Fegefeuer“ vermeiden
Um das „Fegefeuer“ der Qualification Round zu vermeiden, wie es HCB-Boss Dieter Knoll nennt, müssen seine derzeit auf Platz 5 liegenden Spieler noch ein paar Mal zulangen, angefangen an diesem Freitag beim Heimspiel gegen Schlusslicht Zagreb.

Wenn man den Restkalender genauer betrachtet, sieht man, dass 6 Runden vor Ende der ersten Phase noch immer stattliche 9 Teams um 5 Startplätze in der Pick Round fighten. Lediglich Tabellenführer Wien ist schon fix qualifiziert, während Villach und Zagreb keine Aufstiegschancen mehr haben.
Für Graz und KAC nur noch Formsache
Graz und der KAC dürften sich vermutlich schon an diesem Wochenende aufgrund des großen Punktepolsters den Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern. Da die „Bullen“ aus Salzburg noch ein Match gegen den derzeitigen Punktelieferanten Zagreb nachzuholen haben, dürfte auch deren Punktesammlung ausreichen.

Bleiben also noch 2 Startplätze in der Pick Round – mit dem HCB Südtirol als heißestem Anwärter auf einen dieser Plätze. Um unnötigen Stress zu vermeiden, sollten die Weißroten versuchen, an diesem oder spätestens am nächsten Wochenende den Sack zuzumachen. Nach dem Zagreb-Spiel am Freitag muss der HCB am Sonntag zu den Grazern, die zu diesem Zeitpunkt allerdings schon qualifiziert sein könnten. Am Wochenende drauf treten die „Füchse“ zweimal in der heimischen Eiswelle an, am Freitag gegen Wien und am Sonntag gegen Linz. Zum Abschluss der Regular Season muss der HCB dann noch zweimal auswärts ran, zuerst bei Fehervar und dann in Villach.
Linz hat leichtesten Restkalender
Die hinter dem HCB liegenden Linzer haben ein wesentlich angenehmeres Restprogramm, denn 5 der 6 ausstehenden Partien bestreiten die „Black Wings“ zuhause. Sie könnten den Foxes noch gefährlich werden, sollten diese wieder einen Rückfall haben.

Nicht zu unterschätzen im Kampf um Rang 6 ist auch Fehervar, das derzeit sogar 2 Punkte mehr hat als Linz. Auch Dornbirn ist noch nicht ganz aus dem Rennen, haben die Vorarlberger doch nur 1 Punkt Rückstand auf Linz und bestreiten 4 der 6 restlichen Partien zuhause.

Wohl nur theoretischer Natur sind schließlich die Chancen von Znojmo und Innsbruck. Angesichts des Gedränges vor ihnen ist es kaum vorstellbar, dass diese 2 Teams noch die Mega-Aufholjagd schaffen.

Autor: ds

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