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Dennis Robertson schielt auf ein neues sportliches Abenteuer. © V. Antonello

Jetzt ist es offiziell: Foxes verlieren ihren besten Verteidiger

Der HCB Südtirol Alperia muss seinen konstantesten Defender und zugleich seinen wohl wichtigsten Spieler der abgelaufenen Saison ziehen lassen: Dennis Robertson hat seit diesem Dienstag einen neuen Arbeitgeber.

HCB-Boss Dieter Knoll hatte es bereits Ende April prophezeit, nun ist es amtlich: Assistenzkapitän Robertson verlässt Bozen nach 115 Spielen in zwei Jahren und wird künftig in der tschechischen Eliteliga auflaufen. Der Wechsel zum HC Dynamo Pardubice wurde am Dienstagnachmittag offiziell bekanntgegeben.


Laut Knoll verdiene der kanadische Verteidiger bei seinem neuen Klub rund drei Mal so viel wie zuletzt beim HCB. Doch unabhängig vom Gehalt war bereits seit längerem klar, dass Robertson in Bozen kaum zu halten sein würde. Nach einer guten Premierensaison 2019/20 war sein zweites ICE-Jahr schlichtweg überragend. Mit 41 Zählern (13 Tore) war er der punktbeste Abwehrspieler der gesamten ICE, er spielte enorm körperbetont, leistete sich defensiv kaum Fehler und war zugleich mit einem kaum zu bremsenden Offensivdrang ausgestattet. Mit diesen Eigenschaften scheint Robertson wie prädestiniert für das tschechische Eishockey. Dort wird der Calder-Cup-Sieger von 2019 mit bald 30 Jahren den nächsten Karriereschritt setzen.

Robertson soll mit dazu beitragen, dass der dreifache Meister aus Pardubice nach dem diesjährigen Viertelfinalaus wieder an vergangene glorreiche Zeiten anknüpfen kann. In Bozen muss man sich währenddessen der zu erwartenden Mammutaufgabe stellen, am Transfermarkt einen einigermaßen adäquaten Ersatz zu finden.

Schlagwörter: Eishockey

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