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Wieder ein Fuchs: Alex Trivellato © Vanna Antonello

Knoll präsentiert seinen Königstransfer: Trivellato ist ein Fuchs

Was sich viele Fans des HCB Südtirol Alperia seit Jahren wünschen, ist jetzt offiziell: Nationalspieler Alex Trivellato wechselt zur neuen Saison in die Landeshauptstadt.

„Västerås (Trivellatos letzter Verein in Schweden, Anm. d. Red.) würde mich gerne behalten und ich kann mir einen Verbleib auch gut vorstellen“, hatte der 28-Jährige im April gegenüber SportNews erklärt. Gleichzeitig betonte er, dass der HC Bozen für ihn „immer ein Thema ist“. Nun, exakt vier Monate nach diesen Aussagen, steht fest: Trivellato kehrt tatsächlich in seine Heimat und zum HCB zurück.


Die Verpflichtung des zurzeit besten einheimischen Verteidigers kann schon vor Beendigung der HCB-Kaderplanungen als Königstransfer des Geschäftsführers Dieter Knoll bezeichnet werden. In seinem letztjährigen Intermezzo bei den Füchsen hatte der Leiferer nämlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit Trivellato pflügten die Weiß-Roten regelrecht durch die Meisterschaft und gewannen alle sieben Spiele, in denen der Verteidiger eingesetzt wurde. In diesen erzielte Trivellato einen Treffer und lieferte vier Mal den entscheidenden Pass. Vielmehr als durch die nackten Zahlen (nur zwei Strafminuten, +-Statistik von +8) überzeugte er aber mit seinem Auftreten.

Große Vorfreude
Umso mehr schmerzte sein Abgang zu den Krefeld Pinguinen Anfang Dezember. Die überzeugenden Leistungen waren gleichzeitig jedoch auch der Grund, warum Knoll im Sommer keine Mühen scheute, um seinen Wunschspieler zurück in die Eiswelle zu lotsen. „Meine Erfahrung in Bozen im Laufe der letztjährigen Saison war sehr positiv, ich hatte jede Menge Spaß und auch die Leute rund um die Mannschaft, genauso wie die Fans, haben dazu beigetragen, dass ich mich wohlgefühlt habe, auch wenn ich nicht die Gelegenheit hatte, vor vollem Stadion zu spielen. Genau das ist es, auf das ich hart warte: in der Eiswelle vor Publikum zu spielen, vor meinen Freunden und meiner Familie, im Stadion, wo ich als Bub Stunden um Stunden verbracht habe, um den Spielen beizuwohnen. Es wird fantastisch sein!“, freut sich Trivellato in einer ersten Stellungnahme.

Er sei „überglücklich, zuhause spielen zu können, vor all jenen Personen, die mich in den letzten Jahren aus der Ferne verfolgt haben.“ Außerdem kenne Trivellato schon den Großteil der Mannschaft: „Es wird daher nicht schwer sein, mich einzuleben: nach so vielen Jahren 'daheim' zu spielen, wird etwas Besonderes sein und ich will jeden Tag genießen.“
Nur der Titel fehlte
Bereits an der letzten Saison habe er großen Gefallen gefunden. „Es war eine unglaubliche Saison mit nur einem Schönheitsfehler: dem fehlenden Titel. Die Ziele bleiben auch für heuer dieselben: direkte Qualifikation für die Playoffs und bis zum Schluss durchziehen, denn das Potential ist vorhanden“, so Trivellato.

Auf die Champions Hockey League freue er sich besonders: „Sie fehlt mir seit einigen Jahren und mir gefällt diese Meisterschaft, obwohl dieser damals in Deutschland nur wenig Bedeutung zugemessen wurde: hier ist es anders, für Bozen ist es eine Ehre, sich mit den besten Mannschaften Europas zu messen und auch die Fans legen Wert darauf. Ich erwarte es kaum, dass der Startschuss fällt und der Kampf um den Gruppensieg beginnt, denn es ist immer eine große Herausforderung, sich mit Mannschaften aus anderen Ländern zu duellieren“.

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