h ICEHL

Der HC Pustertal darf sich freuen: Die Wölfe spielen ab nächster Saison in der ICE Hockey League. © I. Foppa

Künftig gibt’s ein Südtiroler Derby in der ICE

Diese News kann man getrost als Paukenschlag bezeichnen! Seit Mittwochnachmittag steht fest, dass es in Zukunft ein Südtiroler Duell in der ICE Hockey League geben wird – und das schon im Herbst.

Bereits seit Monaten ist bekannt, dass der HC Pustertal gerne von der AlpsHL in die ICE wechseln würde. Jetzt wird aus dem Traum Realität, denn es gibt für die Wölfe das grüne Licht vonseiten der Liga und der teilnehmenden Klubs.


Am Mittwoch stand die Generalversammlung der ICE Hockey League auf dem Programm und das Ergebnis ist – man kann es nicht anders bezeichnen – ein Paukenschlag. Die Liga wird von elf auf 14 Mannschaften aufgestockt und es werden gleich drei neue Teams aufgenommen. Für zwei von ihnen ist es eine Rückkehr, für den HC Pustertal ein Novum. Die Wölfe präsentierten der Liga zur Mittagszeit ihr Konzept und konnten damit offenbar überzeugen. Fakt ist, dass es ab dem Herbst ein Südtiroler Derby mit dem HC Bozen in der ICE und dem neuen Rienzstadion geben wird.

Znojmo und Ljubljana kehren zurück
Der erste Punkt auf der Tagesordnung war der Wiedereinstieg von Orli Znojmo. Dafür war eine Zweidrittelmehrheit von den teilnehmenden ICE-Vereinen (außer Bratislava, das nach einem Jahr noch kein Stimmrecht hat) notwendig, die auch erreicht wurde. Die Tschechen hatten sich vor einem Jahr aus Corona-Gründen (u.a. machten die Reisebeschränkungen dem Verein große Sorgen) und finanziellen Schwierigkeiten aus der Liga zurückgezogen. Die laufende Saison bestritt Znojmo in der 3. Liga in Tschechien. Nach nur fünf Spielen wurde die Meisterschaft aber abgebrochen, sodass der Spielbetrieb in der südmährischen Stadt seit geraumer Zeit ruht.

Künftig wird der HC Bozen wieder auf Znojmo treffen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Eine Rückkehr ist es auch für Ljubljana, das bereits von 2007 bis 2017 in der damaligen EBEL aktiv war. Nach der Pleite von Olimpija Ljubljana nahm dessen Jugendverein HK Olimpija den Platz als Nummer 1 in der slowenischen Hauptstadt ein und spielte fortan in der AlpsHL. Jetzt steigt Olimpija in die ICE auf. Streng genommen ist es also keine Rückkehr, sondern ein neuer Verein, der sich ab Herbst mit dem HC Bozen, Salzburg & Co. matchen wird.

Alle drei neuen Teilnehmer haben jetzt zehn Tage lang Zeit, die Einschreibegebühr von 150.000 Euro (auch Znojmo muss wieder diese Summe berappen) zu bezahlen und die notwendigen Sicherheitsunterlagen einzureichen. Daran wird es aber nicht scheitern. Sehr wohl gescheitert ist hingegen die VEU Feldkirch. Die Vorarlberger, einer der großen Traditionsvereine im österreichischen Eishockey, bekamen keine Zweidrittelmehrheit.

Autor: cst

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210