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Znojmo droht damit, nächste Saison wieder in Tschechien auf Puckjagd zu gehen. © ©PSR/Rostislav Pfeffer, reklamafoto.cz

Nächster Ausstieg: Znojmo lässt die EBEL zappeln

Am Freitag ist die Nennfrist für die Saison 2019/20 in der Erste Bank Eishockey Liga verstrichen – neben dem HC Bozen sitzen nur neun weitere Teams fest im Boot.

Für die nächste EBEL-Saison haben Meister Bozen, Salzburg, Wien, Dornbirn, Innsbruck, Linz, Villach, Klagenfurt, Graz und Fehervar gemeldet. Feldkirch hat sich offiziell um Aufnahme in die länderübergreifende Meisterschaft beworben und wartet noch den Ausgang des Prüfungsverfahren der Ligaverantwortlichen ab. Sollte der mehrfache österreichische Meister aus Vorarlberg aufgenommen werden, so stünden zumindest elf teilnehmende Teams fest.

Es geht ums Geld

Es scheint äußerst fraglich, ob die EBEL auch kommende Saison eine Zwölfer-Liga bleibt. Zagreb hat sich aus finanziellen Gründen bereits in der laufenden Saison zurückgezogen, Znojmo hat die Nennfrist am Freitag ebenfalls tatenlos verstreichen lassen. Das langjährige Ligamitglied aus Tschechien liegt seit geraumer Zeit mit den EBEL-Verantwortlichen im Clinch. In erster Linie geht um die finanzielle Gleichbehandlung österreichischer und ausländischer Klubs, die unter anderem auch von HCB-Boss Dieter Knoll angestrebt und immer wieder thematisiert wird.

Wie aus der Kleinstadt Znaim zu vernehmen ist, will man sich erst wieder der EBEL anschließen, sobald alle Vereine die selbe finanzielle Zuwendung erhalten. Aktuell laufen hinter den Kulissen die Gespräche und Verhandlungen auf Hochtouren. Sollten diese zu keinem Ergebnis führen, wird Znojmo wohl zum tschechischen Verband zurückkehren und die EBEL – von Feldkirch abhängig – mit zehn bzw. elf Teams in die Spielzeit 2019/20 gehen.

Autor: fop

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