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Anthony Bardaro wechselt von Bozen ins Pustertal. © HC Bozen - Bolzano Foxes

Pustertal holt den Hammer raus: Bardaro kommt

Der HC Pustertal hat einen Transfercoup gelandet. Die Wölfe gaben am Sonntagabend die Verpflichtung von HCB-Angreifer Anthony Bardaro bekannt.

Der HCP treibt seine Personalplanungen für die Premieren-Saison in der ICE Hockey League weiter voran. Mit Anthony Bardaro, der in den letzten Jahren sowohl beim HC Bozen als auch im italienischen Nationalteam zu den Leistungsträgern zählte, wechselt ein Top-Angreifer ins Pustertal.


Bardaro kann man getrost einen „Spätzünder“ nennen. Erst mit 25 Jahren absolvierte der Vollblutstürmer sein Debut als Eishockeyprofi – für Asiago in der Alps Hockey League. Vorher spielte Bardaro in der Juniorenliga WHL und für die Universität in British Columbia, ohne jemals sonderlich in den Fokus von Scouts oder Trainern zu gelangen.

Leistungsträger beim HCB und in der Nationalmannschaft
Der Sprung nach Europa sollte sich als goldrichtig erweisen. So explodierte der Rechtsschütze in Asiago förmlich: Liga-Titel, MVP-Nominierung 2018 und 153 Scorerpunkte in 2 Jahren brachten ihm einen Vertrag beim HC Bozen ein. Und auch dort vermochte Bardaro zu überzeugen (77 Scorerpunkte zwischen 2019 und 2021) und wurde zum Leistungsträger.

Bardaro gehört inzwischen zum unumstrittenen Stamm der italienischen Nationalmannschaft. 2019 schaffte er mit den Azzurri den Klassenerhalt, zuletzt war er bei der Weltmeisterschaft in Lettland aktiv und steuerte ein Tor und eine Vorlage für das Blue Team bei.

„Bardaro ist vielseitig einsetzbar und im besten Alter. Er ist mannschaftsdienlich und individuell stark zugleich. Ich habe eine intelligente Person, mit dem Herzen am rechten Fleck, kennengelernt. Deshalb bin ich mir sicher, dass Anthony ein sehr wichtiger Teil unseres Projekts ist“, sagte HCP-Trainer Luciano Basile über den Neuzugang.
„Ich bin stolz, ein Teil dieses Projekts zu sein.“
Anthony Bardaro
Bardaro, der beim HCP die Nummer 18 erhält: „Ich bin stolz, ein Teil dieses Projekts zu sein. Schon als Gegner habe ich die Atmosphäre im Rienzstadion aufgesaugt und mir vorgestellt, wie es wäre, hier zu spielen. Meine Nationalmannschafts-Freunde haben nur Gutes erzählt über Verein, Fans und Stadt. Nach zwei aufregenden Jahren in Bozen freue ich mich auf das Abenteuer bei den Wölfen und meine Frau und ich warten bereits ungeduldig auf die neue Saison.“

Schlagwörter: Eishockey

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