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Wölfe und Haie lieferten sich in Innsbruck einen offenen Schlagabtausch. © HCP/facebook

„Tiroler Derby“ erst nach Verlängerung entschieden

Einen tollen Vorgeschmack auf die neue ICEHL-Saison bot am Freitagabend das „Tiroler Derby“ zwischen dem HC Pustertal und dem HC Innsbruck. In Nordtirol mussten sich die Wölfe knapp mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Im 5. Testspiel der Wölfe ging es im „Tiroler Derby“ erstmals gegen einen neuen Ligakonkurrenten, den HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck.

Der HCP trat erneut mit einer Rumpftruppe an, fehlten doch die Nationalspieler Glira, Andergassen, I. Deluca, Traversa und Kristensen sowie Ikonen (Sonderurlaub), Bardaro, Hannoun, Harju (alle angeschlagen) und Stukel (kommt am Montag nach Bruneck). Mit im Lineup standen dafür wieder mit DiSchiavi, Zecchetto, Conci, Gschnitzer, Niccolai und Eisendle eine Reihe von jungen „Leihspielern“.

Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber leichte Feldvorteile, aber die Wölfe hielten mit ihren drei Linien gut dagegen. Mit Fortlauf des Spieles kam auch der HCP zu seinen Chancen; vor allem Berger und Conci kombinierten gut. Auch einigen starken Paraden von HCP-Goalie Tomas Sholl war es zu verdanken, dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Im Mittelabschnitt hatten die Haie gleich zu Beginn bei einem Stangenschuss Pech. Die Wölfe ließen sich aber nicht beeindrucken und die jungen Wilden spielten frech nach vorne. Gekrönt wurde diese Druckphase mit dem 1:0 durch Hasler, der ein Assist von Zecchetto zur Führung verwertet. Die Hausherren reagierten und erspielten sich ebenfalls einige Chancen, scheiterten aber mehrfach am souveränen Sholl und zum Schluss im Powerplay auch nochmals an der Stange. Nach 2 Dritteln führten die Wölfe somit mit 1:0.

Im Schlussdrittel gewährte Coach Basile auch Hannes Stoll Spielpraxis – und der junge Backup machte seine Sache ausgezeichnet. Erst dreieinhalb Minuten vor Schluss musste er sich geschlagen geben: Innsbruck drückte mit Vehemenz auf den Ausgleich und erzielte mit Hunterbrinker das durchaus verdiente 1:1.

Innsbruck trifft in Unterzahl
In der Verlängerung traten die Teams mit jeweils 3 Spielern gegeneinander an. Hofer, Berger und Budish hatten den Siegtreffer auf dem Schläger. Als die Wölfe in Überzahl agieren konnten, gelang den Hausherren allerdings mit einem schnellen Konter der Siegtreffer: erneut war es Huntebrinker, der anschreiben konnte und dem HC Innsbruck damit den Sieg in einem spannenden Testspiel sichert.

Nun stehen 3 Heimspiele im Rienzstadion in Bruneck auf dem Programm.
Am Donnerstag, 2. September, ist Cortina zu Gast (Spielbeginn 20 Uhr); am Sonntag, 5. September, kommt es um 18 Uhr zum „Rückspiel“ gegen Innsbruck und am Freitag, 10. September, kreuzt der HCP um 20 Uhr mit einem weiteren ICE-Klub, dem VSV, die Schläger.

Bei diesen Spielen, die unter dem Motto „Goodbye Rienzstadion“ stattfinden, heißt es endgültig Abschied nehmen von der alten Heimat. Zugleich dürften die Wölfe in diesen Partien erstmals mehr oder weniger vollzählig aufs Eis gehen.

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