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Paul Huber und die Salzburger setzten sich knapp gegen Fehervar durch. © APA / EXPA/JFK

Salzburg jubelt in der Overtime

Red Bull Salzburg hat im Kampf um den Titel in der ICE-Eishockeyliga vorgelegt. Die „Bullen“ feierten am Dienstag im ersten Finalspiel nach der zweiten Overtime einen 2:1-Heimsieg über Fehervar.

Im ersten Abschnitt präsentierten sich die Gastgeber als etwas besseres Team und gingen in der achten Minute in Führung. Nach gewonnenem Zweikampf von Paul Huber und Vorlage von Jan-Mikael Järvinen stellte Brian Lebler mit einem scharfen und platzierten Schuss auf 1:0 für die Salzburger. Die Antwort von Fehervar folgte rund drei Minuten später. Die Salzburger hatten gerade eine Unterzahl schadlos überstanden, als Istvan Bartalis hinter dem Tor kurvte und zurück auf den freistehenden Csanad Erdely spielte, der an seinem 26. Geburtstag ins halbleere Tor verwertete – Goalie Atte Tolvanen konnte sein Gehäuse nicht mehr rechtzeitig abdecken.


Das Spiel konnte nicht mehr in der regulären Zeit entschieden werden und die Mannschaften mussten in die Overtime. Diese gestaltete sich weiterhin zweikampfintensiv. In der 71. Minute jubelte Fehervar über den vermeintlichen Siegestreffer, allerdings wurde das Tor von Janos Hari wegen Behinderung von Keeper Tolvanen nach Videostudium nicht gegeben. Deshalb kam es zur ersten Drei-gegen-Drei-Verlängerung in der Play-off-Geschichte der Liga. Dort fiel dann in der 85. Minute die Entscheidung: Brennan spielte auf Wukovits, der wiederum Leonhardt einsetzte, und der Deutsche schoss zum umjubelten 2:1 ein.

ICE: Playoff-Finale, Spiel 1
Salzburg – Fehevar 2:1 (OT)
Tore: 1:0 Lebler (7.27), 1:1 Erdely (10.37), 2:1 Leonhardt (84.56)
Zuschauer: 2343
Stand in der Best-of-7-Serie: 1:0

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