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Klotens Spieler nach dem Sieg gegen Thurgau. Kurz darauf wurde ihr Verein vom eigenen Koch bestohlen. © ECH Kloten/Facebook

In der Schweiz: Vereinskoch beklaut eigenen Klub

Beim ruhmreichen Schweizer Zweitligisten EHC Kloten hat der Vereinskoch den eigenen Klub beraubt. Über 40.000 Euro soll er sich unter den Nagel gerissen haben.

Zugetragen hat sich die Geschichte bereits im September. Jetzt wurde der deutsche Koch zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Kurios: Der Koch wurde von den Überwachungskameras beim Diebstahl aufzeichnet und durch seinen auffälligen Gang identifiziert. „Er hatte sich zwar vermummt, war aber trotzdem gut erkennbar“, wurde der ehemalige Kloten-Präsident Hans-Ulrich Lehmann (er hat sein Amt vor wenigen Tagen abgegeben) im Blick zitiert.

46.000 Franken erbeutet

Das Geld, das der Verein aus Zuschauer- und Restauranteinnahmen vom Thurgau-Spiel (dort ist der Südtiroler Stefan Mair Trainer) erwirtschaftet hatte, hatte der Koch in zwei Kartonkisten verpackt. Diese lagerten im Tresor des Vereins. Mit einem Schlüsselabdruck, den der Koch zuvor erstellt hatte, öffnete er den Tresor und entwendete das Geld. Insgesamt machte er sich mit 46.000 Schweizer Franken (das sind 40.380 Euro) aus dem Staub.

Doch schon zehn Tage später wurde der diebische Koch überführt. Wie Kloten mitteilte hatte er schon zuvor etwas gestohlen, hatte vom Klub aber eine zweite Chance erhalten. Mittlerweile hat er das gesamte Geld wieder zurückgegeben.

Autor: cst

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