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Thomas Müller hat sich in unverblümten Art und Weise über den Sané-Poker geäußert. © AFP / CHRISTOF STACHE

Müller über Sané: „Bin weder Mediziner noch Transferpolitiker“

Bevor die unvermeidlich Frage zu Leroy Sané kam, ergriff Thomas Müller lieber selbst das Wort.

„Zu Transfers kann ich persönlich leider immer noch nichts sagen. Ich bin weder Mediziner noch Transferpolitiker“, sagte der Bayern-Star und lachte. „Es ist ja schon alles vermeldet worden, von perfekt zu geplatzt bis mittendrin. Da weiß man natürlich nicht immer genau, wem man da glauben soll – und wann“, sagte Müller am Donnerstag ungefragt zur Dauerschleife um den am Knie verletzten Fußball-Nationalspieler von Manchester City. Auch von Präsident Uli Hoeneß gab es beim Teambesuch keine Neuigkeiten zur Königspersonalie.

Wo ist Müllers Platz in diesem Jahr?
Müller, nach dem Abgang von Franck Ribéry dienstältester Profi des FC Bayern München, kennt die Mechanismen des Geschäfts wie kaum ein anderer. Und wie jedes Jahr konnte er sich auch diesmal auf die Frage vorbereiten, wo denn sein Platz in der aktuellen taktischen Formation zu finden sei. „Nach der langen Zeit, die ich jetzt im Profifußball unterwegs bin, sollte mein Stärken-und-Schwächen-Profil relativ klar definiert sein“, sagte Müller und grinste. „Den Satz gibt es schon öfter von mir, den braucht ihr nicht mitschreiben.“

Der Spruch von Ex-Coach Louis von Gaal „Müller spielt immer“ ist legendär. Aber auch unter den Nachfolgern von Pep Guardiola über Jupp Heynckes bis zu Niko Kovac kam der Weltmeister von 2014 immer zu reichlich Einsätzen – wenn auch nicht immer ganz nach den Wünschen Müllers. In der vergangenen Saison waren es 45 Pflichtspiele. Insgesamt steht er bei 318 Bundesliga-Einsätzen für die Münchner, bei denen er 110 Tore erzielte.

Autor: dpa/det

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