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Die Spieler von Werder Bremen mit Simon Straudi (5.v.r.), rechts neben Claudio Pizzarro (mit der Nr. 14) ließen sich nach dem Spiel feiern. © Facebook/Werder Bremen

Straudi wartet weiter auf Premiere

Es hat nicht ganz gereicht: Der 20-jährige Simon Straudi im Diensten von Werder Bremen wartet weiter auf sein Bundesliga-Debüt und damit auf die Premiere des ersten Südtirolers in Deutschlands höchster Spielklasse.

Noch hat kein Südtiroler Fußballspieler Bundesligaluft geschnuppert. Der Pusterer Simon Straudi ist jedoch nahe dran, ein Debüt in Deutschlands höchster Spielklasse ist über kurz oder lang gar nicht unwahrscheinlich.

Am gestrigen Samstag stand der 20-Jährige, der seit Anfang Juli mit einem Profi-Vertrag bei Werder Bremen ausgestattet ist, zwar einmal mehr im Kader, zum Einsatz kam er jedoch nicht. Straudi wechselte im Sommer 2016 vom FC Südtirol zur U19 von Werder Bremen. Im letzten Jahr brachte er es in der Regionalliga Nord bei Werders U23 auf 15 Einsätze, in dieser Saison stand der Rechtsverteidiger in der Regionalliga drei Mal auf dem Platz, zudem war er bei allen vier bisherigen Bundesliga-Spielen im Kader der Norddeutschen.

Beim turbulenten 2:1-Sieg in Berlin gegen Aufsteiger Union (hier die Spielberichte von Samstagnachmittag) waren die ersatzgeschwächten Bremer mit einem Rumpfkader von 15 Feldspielern angetreten. Eine Einwechslung blieb Straudi dabei jedoch verwehrt.

Spielverlauf lässt Wechsel nicht zu
Aufgrund des Spielverlaufs setzte der Trainer der Grün-Weißen, Florian Kohfeldt beim ersten Wechsel auf den 19-jährigen US-Stürmer Joshua Sargent, der nach 68 Minuten positionsgetreu für Yuya Osaka ins Spiel kam. Später durfte Routinier Claudia Pizzarro (der 40-jährige Sturmtank ersetzte vorne nach 84 Minuten Johannes Eggestein) ran.

Als abschließenden dritten Wechsel brachte Kohfeldt den deutschen Nachwusstürmer Benjamin Goller, der nach 90 Minuten für Leonardo Bittencourt ins Spiel kam und damit sein Bundesliga-Debüt feiern durfte.

Auf dieses Debüt muss Straudi noch warten, hofft aber, früher oder später selbst Bundesligaluft zu schnuppern. Die nächste Chance bietet sich bereits am kommenden Freitag im Heimspiel gegen RB Leipzig, ein Kaderplatz für Straudi ist wiederum wahrscheinlich.

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