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Mathys Tel (links im Bild) wurde Opfer von rassistischen Beleidigungen. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Nach rassistischen Beleidigungen: „Erreicht nichts“

Nach der 0:3-Niederlage im Supercup gegen RB Leipzig wird Bayern-Youngster Mathys Tel im Internet rassistisch angefeindet. Die Münchner und ihr Stürmer reagieren mit klaren Statements.

Youngster Mathys Tel vom FC Bayern München will die rassistischen Beleidigungen in den sozialen Netzwerken nicht an sich heranlassen. „Das ist im Kopf. Es wird nichts und niemanden erreichen“, schrieb der 18 Jahre alte Franzose auf Instagram. „Ich bin hier, um zu wachsen, und jeder Tag lehrt mich etwas Neues, so wie der heutige.“ Zuvor hatten die Münchner rassistische Beleidigungen gegen Tel öffentlich gemacht.


Der Fußball-Bundesligist verurteilte die Äußerungen „aufs Schärfste“. „Wer solche widerlich rassistischen Dinge schreibt, ist kein Fan des FC Bayern“, schrieben die Münchner. „Mathys, wir stehen hinter dir und du hast unsere volle Unterstützung!“. Tel war nach dem 0:3 der Bayern im Supercup gegen RB Leipzig am Samstagabend im Internet rassistisch angefeindet worden. Die Kommentare unter seinem letzten Beitrag waren daraufhin nicht mehr zu sehen.

„Wer solche widerlich rassistischen Dinge schreibt, ist kein Fan des FC Bayern.“ FC Bayern München

Der Offensivspieler bedankte sich beim Verein für die Unterstützung. „Danke an meine wirkliche bayerische Familie und an diejenigen, die mich unterstützen, egal ob das Wetter schön ist oder ob es regnet“, schrieb er. Seine Teamkollegen Jamal Musiala, Kingsley Coman und Ryan Gravenberch kommentierten den Instagram-Beitrag mit einem Herzen.

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