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Joni Petrell ist neuer Cheftrainer des HC Gröden. © Mestis

Gröden hat einen neuen Trainer

Wenige Tage nach dem Aus von Erwin Kostner hat der Hockey Club Gherdëina seinen Nachfolger präsentiert.

Die Wahl fiel auf Joni Petrell. Der 43-Jährige kennt das italienische Eishockey aus Zeiten, in denen er in Pontebba und Sterzing in der Serie A2 seine Schlittschuhe schnürte.


Noch während seiner aktiven Karriere begann er, als Trainer zu arbeiten. Zunächst in den Jugendmannschaften der Poorvoo Hunters, ehe er sich anschließend Stück für Stück nach oben arbeitete. Nach seinem Engagement bei den Hunters in der dritthöchsten finnischen Liga wechselte er zu Kerava, das in der Mestis spielte. Anschließend betreute er zunächst Tuusula und dann Kalajoki. Mit letzterer Mannschaft gewann er die dritthöchste finnische Meisterschaft, wurde zudem zum besten Trainer des Jahres gewählt und weckte so die Begierde großer Klubs: Erstligist Ässät nahm Petrell als Co-Trainer unter Vertrag.

Zuletzt stand der Finne bei Jokipojat hinter der Bande: Mit dem Zweitligisten erreichte er im Vorjahr Rang 3 im Grunddurchgang und wurde – bevor die Playoffs coronabedingt abgesagt wurden – erneut zum besten Trainer der Liga gekürt. Weil die Mestis-Liga seit Ende November unterbrochen ist, ergab sich nun die Chance für den HCG, den Finnen zu verpflichten.

Gröden hatte sich am Samstagvormittag – nach nur 2 Siegen aus den letzten 10 Spielen – von Erwin Kostner getrennt. Am Samstagabend sprang bei der 1:6-Heimklatsche gegen Jesenice Santeri Matikainen als Interims-Coach ein. Nun soll also Joni Petrell den Tabellen-13. der Alps Hockey League aus der Krise führen.

Autor: dl/pm

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