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Alex Frei ist einer der besten Stürmer der Alps Hockey League. © Max Pattis

Mein All-Star-Team | Alex Frei

Im Laufe seiner Karriere kommt so mancher Spieler weit herum, steht mit Cracks von verschiedenen Kontinenten am Eis. Andere bleiben ihrem Heimatverein treu und teilen sich dort mit Akteuren aus nah und fern die Umkleidekabine. Viele von ihnen dürften aufgrund ihrer spielerischen Klasse, ihrer Härte oder ihrer Ausstrahlung in der Erinnerung haften geblieben sein. SportNews hat Südtiroler Spieler nach ihrer persönlichen Top Six befragt. Heute an der Reihe: Alex Frei.

Alex Frei ist seit Jahren einer der besten Stürmer der Alps Hockey League. In den letzten Jahren lief der Kalterer im Trikot von Ritten auf und war in den insgesamt 4 AlpsHL-Meisterschaften 3 Mal jener Südtiroler Crack, der in der Liga am meisten Treffer auf seinem Konto verbuchen konnte. Insgesamt traf er 106 Mal ins Schwarze, dazu kommen noch 80 Assists. Heuer hat er mit 24 Toren ebenfalls eine starke Saison hinter sich gebracht und wird ab Herbst eine neue Herausforderung angehen. Asiago hat sich nämlich die Dienste des Stürmers, der wegen einer Kopfverletzung schon einmal unmittelbar vor dem Karriereende gestanden hatte, gesichert. Hier präsentiert Frei seine Top-6.

Tor
Andrew Engelage (Whitby Dunlops/CAN): „Tormänner sind ja bekannt dafür, etwas „speziell„ zu sein. Das war auch bei Engelage der Fall, der ein Jahr auf dem Ritten verbracht hat. Wenn er im Training einen Kopfschuss bekam, lachte er einfach. Seine Fähigkeiten als Tormann waren überragend. Für mich einer der besten Tormänner, der in den letzten Jahren in Italien gespielt hat.“
Abwehr
Christoph Vigl (Rittner Buam | rechter Verteidiger): „Die Berliner Mauer der AlpsHL. Robust wie ein Kühlschrank und defensiv so konstant und solide wie kein anderer. Das Toreschießen überlässt er aber gerne den Stürmern (lacht).“

Fabian Ebner (Karriere beendet | linker Verteidiger): „Der offensivstärkste Verteidiger, mit dem ich je in einer Mannschaft gespielt habe. Sehr starker Eisläufer, seine Solos waren sein Markenzeichen. Trotz der schlanken Figur auch defensiv der intelligenteste Spieler der letzten Jahre.“
Angriff
Raphael Andergassen (HC Pustertal | Center): „Mit Raphael bin ich bei den Kalterer Hechten großgeworden, bis dann jeder seinen eigenen Weg gegangen ist. Sein Auge für den besser postierten Mitspieler macht ihn zu einem der besten Center in Italien. In unserer gemeinsamen Zeit in Kaltern verstanden wir uns blind. Mein Wunsch wäre es, nochmals gemeinsam bei den Hechten auf Torjagd zu gehen.“

Raphael Andergassen (links) zählt schon seit Jahren zu den Stützen beim HC Pustertal. © FOPPA IWAN


Thomas Spinell (Rittner Buam | rechter Flügel): „Mit Booze macht das Eishockeyspielen noch mehr Spaß. Seine Leichtigkeit und seine Puckstärke machen ihn aus. Egal, wo man auf dem Eis steht – er findet dich und füttert dich mit zielgenauen Pässen. Auch im Fitnessstudio gibt er gerne sein Wissen an andere weiter und ist ein Vorbild für die Jungen.“

Brendan Cook (Rittner Buam | linker Flügel): „Schnell, flink, super Abschluss – kurz gesagt: Der beste Sniper, mit dem ich je auf dem Eis gestanden habe. Von ihn schaute ich mir damals die Schusstechnik ab.“
Trainer
Jari Helle (†): „Jari war mein Trainer in Kaltern. Ein echter Eishockey-Kenner. Durch seine harte finnische Art konnte ich mich damals bei den Hechten mit meinen 16 Jahren bestens auf das Senior-Hockey einspielen.“

Autor: det

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