h AlpsHL

Volldampf voraus: Markus Gander geht wieder für die Broncos auf Torejagd. © I. Foppa

Transferkracher in Sterzing: Gander kehrt heim

Markus Gander geht künftig wieder in seiner Heimatstadt auf Torejagd. Damit endet für den Nationalstürmer eine achtjährige Wanderschaft quer durch die heimische Eishockeylandschaft.

„Er ist mit 31 Jahren im besten Alter und ohne Zweifel einer der besten Stürmer Italiens, mehr braucht man zu dieser Verpflichtung nicht zu sagen“, freut sich Broncos-Sportdirektor Egon Gschnitzer, der für das Engagement keine finanzielle Kapriolen schlagen musste: „Es freut mich ungeheuer, dass Markus wieder zu uns zurück wollte und wir eine Einigung finden konnten, die unser Budget nicht über Gebühr belastet.“

Gander wird sich somit erstmals seit dem Frühjahr 2012 wieder das Trikot der Broncos überstreifen. Seitdem lief er für den HC Bozen in der EBEL auf (271 Spiele, 93 Punkte) und stürmte für Pustertal und Cortina in der AlpsHL (97 Spiele, 98 Punkte).

„Ich bin mir sicher, dass wir ein starkes Team haben werden“
Markus Gander
Bereits nach seinem fünfjährigen Engagement in der Landeshauptstadt stand eine Rückkehr ins Wipptal im Raum, da ein Transfer damals nicht zustande kam, ging es für den Stürmer zunächst nach Bruneck und im vergangenen Winter schließlich weiter zum Intermezzo bei Ligakonkurrent Cortina. Jetzt sagt Gander, der auch beruflich im Norden Südtirols Wurzeln geschlagen hat: „Ich persönlich freue mich wirklich sehr, wieder in meine Heimat zurückzukehren und bei den Broncos zu spielen. Ich bin mir sicher, dass wir ein starkes und eingeschworenes Team haben werden, das auch den besten Mannschaften ein Bein stellen kann.“

Markus Gander im Jahr 2012 in seiner bis dato letzten Saison im Sterzinger Dress. © O. Brunner


Für Gander ist es nicht die erste Rückkehr zu seinem Ausbildungsverein, kehrte doch bereits im Sommer 2010 nach einem einjährigen USA-Abenteuer in die Fuggerstadt zurück. Dort soll er nun wieder die frühere Rolle als Leistungsträger einnehmen. Die Wipptal Broncos scheinen damit jedenfalls den bestmöglichen Lösungsansatz auf die durch die Abgänge der Topscorer Slater Doggett und Mathieu Lemay entstandene Offensivproblematik ergriffen zu haben.


Autor: fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210