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Lasse Uusivirta und die Rittner Buam wurden von Jesenice förmlich demontiert. © Max Pattis

Die Buam blamieren sich in Jesenice

Nach dem Sieg am Dienstag hatten die Rittner Fans etwas anderes erwartet. Mit einem Schützenfest schickte Jesenice die Buam nach Hause. Die überlegenen Slowenen zeigten sich eiskalt und festigten ihre Ambitionen um den Final-Einzug.

In Jesenice will es für die Rittner Buam einfach nicht klappen. Der letzte Sieg der Mannen von Santeri Heiskanen in der Arena Podmežakla liegt bereits über 2 Jahre zurück – und auch am Donnerstagabend war nichts zu holen. Jesenice über 3 Drittel hinweg war die klar bessere Mannschaft und fertigte die Buam mit einem eindeutigen 6:0 ab. Ein Grund dafür dürfte die anhaltende Ausfallsituation am Ritten sein. So musste Goalie Jacob Smith weiterhin zuschauen, sowie auch Julian Kostner und Manuel Öhler. Die Rückkehrer Markus Spinell und Kevin Fink konnten an der Niederlage nichts ändern. Die Chance auf eine Revanche bietet sich den Rittnern am Samstag im 4. Spiel der Serie.


Zu Beginn der Partie zeigten sich die Buam noch spielfreudig und ambitioniert. Nach 5 Spielminuten wurden sie zudem durch 2 Strafminuten an die Adresse von Jasa Jenko mit einer Überzahlsituation belohnt. Diese war aber noch kaum aufgezogen, da unterlief den Spielern vom Hochplateau nach 20 Sekunden mit zu vielen Spielern auf dem Eis ein schwerwiegender Wechselfehler. Als Jesenice wieder vollzählig war, gab Jesperi Viikila die Scheibe quer über das Drittel der Rittner an Elo Eetu weiter, der diese vor das Tor von Hannes Treibenreif brachte, wo Markus Spinell zum Unglücksraben wurde und mit dem Schlittschuh den Puck durch die Beine von Treibenreif zum 0:1 abfälschte. Von nun an übernahm Jesenice, angespornt durch die frühe Führung, das Spielgeschehen und die Buam mussten mit einem Rückstand in die Pause gehen.

Im 2. Drittel machte Jesenice da weiter, wo es aufgehört hatten. Bereits nach 2 Minuten stürmte Ziga Urukalu in das Drittel der Rittner und gab die Scheibe an Luka Ulamec weiter, der mit einem messerscharfen Handgelenkschuss in das rechte Kreuzeck Hannes Treibenreif im Tor der Buam zum 2:0 überwand. Und der Jesenice-Zug rollte gnadenlos weiter. Diesmal war es Jasa Jenko, der in der 32. Minute das Tor der Rittner fand. In einer 1-gegen-2 Situation brachte Gasper Glavic das Spielgerät zu Jenko, der unwiderstehlich zur 3:0 Führung für die Slowenen in das linke Kreuzeck einnetzte. Dem verkorksten 2. Drittel setzte dann Ziga Urukalo noch einen drauf. Treibenreif wehrte einen Schuss des Slowenen nach oben ab und der Puck viel hinter dem Torhüter wieder zu Boden. Dort kullerte er über und durch die Schläger der Rittner Abwehr unglücklich in das Tor. So gingen die Rittner mit einem satten 0:4 Rückstand in die letze Pause.

Viele Strafminuten und kein Aufbäumen der Buam
Die Buam versuchten im 3. Drittel noch das Ruder herumzureißen, äußerten ihren Frust aber vor allem durch Handgemenge und Schlägereien mit dem Gegner, in denen vor allem Dylan di Perna, Jari Sailio und Adam Giacomuzzi die Protagonisten waren. So gab es im 3. Drittel zahlreiche Unterbrechungen und Strafminuten wegen übertriebener Härte. Zudem lieferte sich di Perna auf der Strafbank hitzige Diskussionen mit den gegnerischen Fans. Spielerisch konnten die Rittner aber auch im dritten Drittel nicht überzeugen. Die einzige Großchance vergab Lasse Uusivirta in der 48. Minute, nachdem er nach einem Abpraller das leere Tor vor sich hatte, dieses aber nicht traf. Die Schlusspunkte setzten dann noch in der 58. Minute Eetu Elo nach einem Doppelpass mit Jesperi Viikila zum 5:0 und Logar Miha eine Minute später zum 6:0 setzte. Die Aufholjagd blieb aus und die Rittner Buam müssen sich mit einem 0:6 klar geschlagen geben.

In der Serie erhöht Jesenice somit auf 2:1 und kann am Samstag den Sack zu machen. Die Rittner müssen sich nach diesem Spiel selber an die Nase und fassen und das Entscheidungsspiel anders angehen. Jesenice war schlussendlich einfach die klar bessere Mannschaft.

Die Ergebnisse
Jesenice – Rittner Buam 6:0
Tore: 1:0 Elo (7.18), 2:0 Ulamec (22.07), 3:0 Jenko (32.11), 4:0 Urukalo (37.19), 5:0 Elo (57.57), 6:0 Logar (58.37)
Stand in der Best-of-5-Serie: 2:1


Asiago – EHC Lustenau 4:2
Tore: 1:0 Giliati (3.43), 2:0 Ginnetti (5.22), 3:0 Iacobellis (23.07), Häußle (36.28), 3:2 Giftopoulus (45.15), 4:2 Marchetti (59.34)
Stand in der Best-of-5-Serie: 2:1

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