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Jakob Rabanser musste im Sterzing-Tor sechs Mal hinter sich greifen. © Oskar Brunner

Das Sterzinger Märchen endet in Laibach

Für die Wipptal Broncos ist die Saison 2020/21 seit Donnerstagabend zu Ende: Mit der höchsten Saisonniederlage haben sich die Sterzinger in die Sommerpause verabschiedet.

In der Best-of-5-Viertelfinalserie gegen den großen Titelfavoriten HK Olimpija gab es auch im dritten Aufeinandertreffen eine Niederlage. Am Donnerstagabend setzte es für Hannes Oberdörfer & Co. auswärts in Laibach eine 0:6-Pleite, was gleichzeitig auch die höchste Niederlage in diesem Winter ist. Somit ist die Saison zu Ende.


Es war ein turbulenter Winter, den die Wipptaler hinter sich haben. Trotz des klaren – und auch vorhersehbaren – Ausscheidens im Viertelfinale war es aber eine erfolgreiche Saison. Wer mitten in der Spielzeit vom einem auf den anderen Tag ohne Stadion dasteht und trotzdem bis zum Ende durchspielt, hat an sich schon ein kleines Wunder vollbracht. In den Pre-Playoffs schickte man zudem sogar die hoch eingeschätzten Salzburger überraschend in die Sommerpause und beschenkte sich so selbst mit dem „Zuckerle“ Playoffs.

Die Playoffs als „Zuckerle“
In der Postseason trafen die Sterzinger auf das beste Team des Grunddurchgangs und den Topfavoriten auf den Titel, HK Olimpija. Zu allem Überfluss fielen in der Viertelfinalserie auch noch mehrere Sterzinger Leistungsträger aus, weshalb das Aus vorhersehbar war – auch, wenn die Broncos vor allem in Spiel 2 am Dienstag groß aufgezeigt haben und den slowenischen Riesen ordentlich ins Wanken brachten.

Am Donnerstag war der Akku der Sterzinger aber leer: In Laibach geriet man mit 0:6 unter die Räder. Wie dominant die Slowenen waren, lässt sich auch an der Schussstatistik ablesen: 44:21 hieß es am Ende. Goalie Jakob Rabanser hatte also alle Hände voll zu tun. Die überragenden Akteure auf dem Eis waren ausgerechnet zwei Cracks mit Südtirol-Vergangenheit: Ziga Pance, ehemaliger HC-Bozen-Spieler, traf zwei Mal ins Schwarze, Marc-Olivier Vallerand, der bis vor wenigen Wochen noch beim HC Eppan unter Vertrag stand, glänzte indes mit drei Punkten (ein Tor und zwei Assist).

Der HC Pustertal hat am späten Abend ebenfalls eine 0:6-Niederlage kassiert. Für den HC Gröden ist die Saison zu Ende (SportNews berichtete).
AlpsHL, Viertelfinale
Jesenice – Gröden 3:2

Tore: 0:1 Niemelä (1.04), 1:1 Jezovsek (5.53), 2:1 Dumic (17.12), 2:2 McGowan (29.35), 3:2 Kocar (47.41)

Endstand in der Best-of-5-Serie: 3:0 – Jesenice im Halbfinale


Pustertal – Lustenau 0:6

Tore: 0:1 Haberl (16.42), 0:2 D’Alvise (23.03), 0:3 Hrdina (31.40), 0:4 D’Alvise (33.26), 0:5 Ozolins (35.12), 0:6 Wallenta (45.14)

Stand in der Best-of-3-Serie:
0:1


Asiago – Cortina 4:1

Tore: 1:0 Frei (10.31), 2:0 Gellert (29.23), 2:1 Cordiano (38.28), 3:1 Frei (48.52), 4:1 Marchetti (59.09)

Endstand in der Best-of-5-Serie: 3:0 – Asiago im Halbfinale


HK Olimija – Wipptal Broncos 6:0

Tore: 1:0 Simsic (6.55), 2:0 Pance (14.31), 3:0 Vallerand (20.59), 4:0 Ropret (31.09), 5:0 Pance (31.53),6:0 Music (42.37)

Endstand in der Best-of-5-Serie: 3:0 – Olimpija im Halbfinale

Schlagwörter: Eishockey

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