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Der SV Kaltern will dem HC Meran Paroli bieten. © SV Kaltern

Da war doch was: Meran und Kaltern kämpfen um den Titel

Seit Dienstagabend und dem Overtime-Sieg des SV Kaltern gegen die Unterland Cavaliers steht fest: Im Finale der Italian Hockey League kommt es zur Wiederauflage des Jahres 2019.

2000 Fans hatten sich am 6. April in der Meran Arena eingefunden, um dem entscheidenden fünften Spiel der IHL-Serie zwischen dem HC Meran und dem SV Kaltern beizuwohnen. Sie erlebten eine dramatische Partie, die Florian Wieser zwei Minuten vor Schluss zugunsten der Hechte entschied. Fast auf den Tag genau zwei Jahre später duellieren sich die Dauerrivalen erneut im Finale – mit entgegengesetzten Vorzeichen.


Damals gewann Kaltern sowohl den Grunddurchgang als auch den Pokal. In dieser Saison haben die Adler die Regular Season für sich entschieden, das Pokalfinale gegen die Unterland Cavaliers allerdings verloren. Dennoch ist Meran im diesjährigen Finale zu favorisieren – auch wenn Teemu Virtala & Co. keineswegs zu unterschätzen sind.

Steiniger Weg ins Finale
Dass Kaltern im Finale steht, grenzt an ein Wunder: Im Playoff-Viertelfinale bekamen die Falcons Brixen im entscheidenden fünften Spiel zwei Minuten vor Schluss einen Penalty zugesprochen. Das Schicksal der Hechte schien besiegelt. Doch Daniel Morandell hielt sein Team im Spiel und bejubelte anschließend einen 3:2-Sieg nach Verlängerung. Auch im Halbfinale musste eine Overtime über Sieg oder Niederlage im fünften Spiel entscheiden. Und erneut zog Kaltern den Kopf aus der Schlinge und qualifizierte sich für das Finale, wo die Adler warten.

Diese sind angeführt von den beiden Ahlström-Brüdern problemlos ins Endspiel gestürmt. Einzig gegen Varese gingen Thomas Tragust & Co. einmal als Verlierer vom Eis. Ansonsten pflügte Meran durchs Feld und schob sich so die Favoritenrolle zu. Diese wird in Anbetracht der Saisonduelle gegen Kaltern noch größer, haben die Adler doch diese mit 5:0 und 6:1 dominiert. Sie wissen jedoch, dass die Karten in einem Finale neu gemischt werden. Eine erste Antwort auf die Frage, ob Meran sich für das verlorene Endspiel 2019 revanchieren kann, gibt es an diesem Donnerstag, wenn in Meran um 20.30 Uhr Spiel 1 beginnt.

Schlagwörter: Eishockey

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