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Nach der Schlusssirene gab es bei den Hechten kein Halten mehr. © Alle Fotos: DLife/Multari

„Pure Ekstase“ – Die Stimmen zum Kalterer Titelgewinn

In einem hochspannenden fünften Finalspiel hat sich der SV Kaltern in der MeranArena zum Meister der Italian Hockey League gekürt. Unmittelbar nach der Pokalübergabe haben wir uns am Eis auf Stimmenfang begeben.

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Als Erster stellte sich der langjährige Kalterer Kapitän und nunmehrige Vereinspräsident Mathias Lobis den SportNews -Fragen. „Als Zuschauer ist es nochmal schwieriger als als Spieler“, sagte der Klubboss mit einem Augenzwinkern, „Irgendwann musste ich die Tribüne verlassen, ich hab es vor lauter Spannung nicht mehr ausgehalten. Ich bin einen Burger essen gegangen und erst im Schlussdrittel wieder ins Stadion. Dann war die Freude dafür umso größer.“

Lobis sah so gerade noch den viel umjubelten Siegtreffer von Florian Wieser , der im nachfolgendem Video-Interview von „purer Ekstase“ spricht, als er den Puck im Netz zappeln sah.



Hechte-Kapitän Thomas Waldthaler sah bei seinem Team im Vergleich zu Meran den besseren Zusammenhalt: „Durch die Verletzungen, aber auch durch die vielen Rückschläge in dieser Serie sind wir nochmal enorm zusammengewachsen. Das hat im Schlussdrittel den Unterschied gemacht. Ich freue mich einfach unglaublich für diesen Verein, der so lange (8 Jahre, Anm.d.Red.) auf einen Titel warten musste.“

Verteidiger Alex Sullmann , der vor fünf Jahren mit Neumarkt die INL gewonnen hat, beschreibt diesen Meistertitel als den schönsten Erfolg seiner Karriere und schwärmt – ebenso wie Waldthaler – vom Teamspirit bei Kaltern. Hier das volle Interview im Video:



Was des einen Freud ist des anderen Leid. So auch an diesem Abend in der MeranArena, wo der Frust bei den Gastgebern nach dem verpassten neunten Meistertitel der Klubgeschichte sehr tief saß.

Meran hadert mit den Schiedsrichtern

Den Adlern stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

HCM-Trainer Max Ansoldi sprach stellvertretend für seine Mannschaft: „Uns hat in dieser Serie einfach das Glück gefehlt. Die Strafe für Pontus Moren war viel zu hart. Im folgenden Unterzahlspiel haben wir dann den entscheidenden Treffer kassiert. Überhaupt haben die Schiedsrichter zum wiederholten Male eine schlechte Leistung geboten. Die Kalterer können aber nichts dafür, ihnen möchte ich aufrichtig zu diesem Titelgewinn gratulieren.“

Autor: fop

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