a Serie C

Der FC Südtirol jubelt: Die ersten drei Punkte der Saison sind unter Dach und Fach. © Alle Fotos: Bordoni

45 starke Minuten genügen: Der FCS siegt zum Auftakt

Erstes Spiel, drei Punkte: Der FC Südtirol hat am Samstagabend gegen Virtus Verona einen Auftakt nach Maß hingelegt. Dabei genügte den Weißroten eine starke Halbzeit, um die ersten Zähler der neuen Serie-C-Spielzeit einzuheimsen.


Von Thomas Debelyak aus dem Drusus-Stadion

Das Team von Neo-Trainer Ivan Javorcic setzte sich vor gut 1000 Fans im Drusus-Stadion dank eines Elfmetertreffers von Daniele Casiraghi mit 1:0 durch. Vor allem in der ersten Halbzeit begeisterte der FCS mit flottem Offensivfußball, der sich durchaus das eine oder andere Tor mehr verdient gehabt hätte. Im zweiten Durchgang kam dagegen etwas Sand ins Getriebe, der Sieg war aber zu keiner Zeit gefährdet.


Alessandro Malomo spielte auf der Außenverteidigerposition solide.


Coach Javorcic schickte seine Elf in einem 4-3-1-2-System aufs Feld. Verzichten musste der Kroate auf Neuzugang Filippo De Col und Marco Curto, die beide noch eine Sperre der letzten Saison absitzen mussten. Der noch nicht zu hundert Prozent fitte Davide Voltan nahm zunächst auf der Bank Platz, Manuel Fischnaller, ebenfalls noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, kam genauso wie Kapitän Hannes Fink nicht zum Einsatz. Vor der Viererkette (Malomo, Zaro, Vinetot, Fabbri) zog Perugia-Neuankömmling Marco Moscati unauffällig die Fäden und wurde von Fabian Tait und Marco Beccaro flankiert. Im Sturm feierte Leonardo Candellone neben Raphael Odogwu ein Comeback mit einigen guten Ansätzen, aber noch mit Luft nach oben, dahinter agierte Daniele Casiraghi als Spielgestalter.
Ein Handelfmeter entscheidet die Partie
Casiraghi war es auch, der bei den weißroten Fans nach sechs Minuten erstmals den Puls in die Höhe schnellen ließ. Candellone bahnte sich mit einer feinen Einzelleistung seinen Weg und legte im Strafraum auf den letztjährigen 17-Tore-Mann auf, der wenige Meter vor dem Kasten jedoch etwas aus dem Gleichgewicht kam und den Ball nicht richtig traf. Der FCS machte in der Folge weiter Druck und versuchte mit pragmatischem und schnörkellosem Offensivspiel schnell zum Abschluss zu kommen. Odogwu und Rückkehrer Candellone erarbeiteten sich mehrere gute Chancen, blieben aber am starken Sheikh Sibi (er kam 2015 als Flüchtling nach Italien und ist nun Serie-C-Goalie) hängen.

Daniele Casiraghi trifft vom Punkt zum 1:0.


Nur einmal war der Keeper aus Gambia machtlos, nämlich in der 22. Minute, als Casiraghi vom Elfmeterpunkt aus das 1:0 erzielte. Zuvor hatte Malomo die Kugel nach einer Standardsituation an die Hand eines Gegners geschossen, ein klarer Elfmeter. Auf der Gegenseite wehte dagegen nur ein laues Lüftchen, die Verona-Stürmer wurden vom weißroten Defensivriegel praktisch abgemeldet. Den ersten Schuss in Richtung Tor gab es erst nach 34 Minuten, Davide Zugaros Abschluss nach einer einstudierten Eckballvariante segelte aber auf den Parkplatz hinter dem Bozner Fußballtempel. Alles in allem also ein starker FCS-Auftritt in den ersten 45 Minuten.
Verona schwächt sich selbst
In der Pause musste Veronas Trainerlegende Luigi Fresco (er ist seit sage und schreibe 39 Jahren Präsident und Coach in Personalunion) die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Schützlinge agierten nun mutiger und wurden nach Eckbällen zwei Mal sehr gefährlich. Der FCS wirkte dagegen fast ein wenig eingeschüchtert, denn die spielerische Leichtigkeit des ersten Durchgangs ging verloren, die Aktionen waren zuweilen zerfahren.

Rückkehrer Leonardo Candellone (rechts) zeigte einige gute Ansätze.


Auch als sich Verona-Kapitän Filippo Pellacani nach einem Foul am engagierten Odogwu die Gelb-Rote Karte abholte, konnten die Südtiroler nicht an der Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen und ließen mit Matteo Rover (alleine vor dem gegnerischen Tor) eine Chance zur Vorentscheidung aus. Trotzdem änderte sich am Endergebnis nichts mehr und die ersten drei Punkte der Saison waren unter Dach und Fach.

Weiter geht es für den FC Südtirol am nächsten Sonntag auswärts gegen Albinoleffe, ehe in zwei Wochen schon das Regionalderby gegen den AC Trient ansteht.

Serie C, 1. Spieltag

FC Südtirol – Virtus Vecomp Verona 1:0
FC Südtirol (4-3-1-2): Poluzzi; Malomo, Zaro, Vinetot, Fabbri; Tait, Moscati (ab 87. Gatto), Beccaro (ab 62. Karic); Casiraghi (ab 73. Voltan); Odogwu, Candellone (ab 62. Rover)

Virtus Verona (4-3-1-2): Sibi; Dafara, Faedo, Pellacani, Zugaro; Danieli, Lonardi, Metlika; Zarpellon (ab 78. Carlevaris); Arma (ab 83. Vesentini), De Rigo (ab 46. Mazzolo)

Tor: 1:0 Handelfmeter Casiraghi (22.)

Rote Karte: Pellacani (70.)
Die weiteren Spiele
Begegnungen
  • 29.08.21

    Feralpisalò

    1 : 2

    Fiorenzuola

  • 29.08.21

    Giana Erminio

    1 : 0

    Pro Sesto

  • 29.08.21

    Legnago Salus

    1 : 1

    Mantova

  • 29.08.21

    Pergolettese

    1 : 2

    Juventus U23

  • 29.08.21

    Piacenza

    0 : 0

    Trient

  • 29.08.21

    Pro Patria

    1 : 2

    Albinoleffe

  • 29.08.21

    Pro Vercelli

    1 : 0

    Lecco

  • 29.08.21

    Renate

    0 : 3

    Padova

  • 29.08.21

    FC Südtirol

    1 : 0

    Virtus Verona

  • 29.08.21

    Triestina

    0 : 0

    Seregno


Tabelle
SPGUVTVP
1. Padova11003:03
2. Fiorenzuola11002:13
2. Albinoleffe11002:13
2. Juventus U2311002:13
5. FC Südtirol11001:03
5. Giana Erminio11001:03
5. Pro Vercelli11001:03
8. Legnago Salus10101:11
8. Mantova10101:11
10. Piacenza10100:01
10. Seregno10100:01
10. Trient10100:01
10. Triestina10100:01
14. Pergolettese10011:20
14. Pro Patria10011:20
14. Feralpisalò10011:20
17. Lecco10010:10
17. Pro Sesto10010:10
17. Virtus Verona10010:10
20. Renate10010:30

Schlagwörter: Fussball

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