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Die neuen Trikots sind schon da, auf das Stadion müssen Hannes Fink & Co. noch etwas warten. © E. Bordoni

Der FC Südtirol muss ins Exil: Brixen oder Salò?

Das Drususstadion in Bozen ist noch eine Baustelle. Deshalb muss der FC Südtirol für seine ersten Heimspiele auf eine andere Spielstätte ausweichen. Die Frage ist wohin.

Es sieht schon recht ordentlich aus an der Triester Straße, doch fertig ist das „neue“ Drususstadion noch nicht. Canazza-Tribüne und Spielfläche wären zwar bereit, doch es fehlen noch einige Kleinigkeiten. In dieser Woche wird die Kunstrasenumrandung des Spielfeldes verlegt. Danach müssen noch Auswechselbänke für Trainer und Reservespieler montiert werden, außerdem ist die Innenraum-Beleuchtung und die Kiosk-Ausstattung noch nicht fertig.

Einen guten Monat haben die Bauarbeiter noch Zeit, danach will der FC Südtirol wieder sein gewohntes Domizil beziehen. Das Heimspiel gegen Carpi am 21. Oktober soll auf alle Fälle in Bozen ausgetragen werden, bestätigt FCS-Geschäftsführer Dietmar Pfeifer: „Die Deadline für die Fertigstellung ist der 15. Oktober. Weil wir erst am 21. Oktober das Heimspiel haben, bleiben ein paar Tage mehr Zeit.“

Vereinsführung hofft auf Brixen
Bis dahin stehen für den FC Südtirol zwei Heimspiele auf dem Programm, die freilich nicht in der Südtiroler Landeshauptstadt ausgetragen werden können. Der Klub muss in das Exil und die beiden Partien gegen Fermana (4. Oktober) und Gubbio (11. Oktober) in einem fremden Stadion bestreiten.

Zur Auswahl stehen Brixen, wo bereits die Playoff-Partie im Juni gegen Triestina ausgetragen wurde, und Salò. Der Verein würde gerne in Südtirol bleiben und hat beim Verband eine entsprechende Anfrage hinterlegt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in Brixen spielen dürfen. Für das Playoff wurde es auch genehmigt. Schlussendlich liegt die Entscheidung aber beim Verband“, sagt Pfeifer.
„Wir müssen Feralpisalò wirklich Danke sagen.“
Dietmar Pfeifer

Als Alternative steht das Stadio Lino Turina in der 10.000-Einwohner-Stadt am Gardasee zur Verfügung. Bis Mitte Oktober ist Salò die offizielle Heimstätte der Weißroten, weil das Drususstadion bei der Einschreibung aufgrund der Bauarbeiten die Verbandskriterien nicht erfüllte. „Man muss ein Stadion angeben, das sämtliche Kriterien erfüllt“, erklärt Pfeifer: „Salò deshalb, weil wir gute Beziehungen zum Verein Feralpisalò haben. Wir wurden von ihnen stark unterstützt. Es ist nämlich eine Menge Papierkram nötig und alles nicht so einfach. Wir müssen Feralpisalò wirklich Danke sagen.“

Sicher ist, dass der FC Südtirol das erste Pflichtspiel der Saison (es ist auf dem Papier ein Heimspiel) in Salò bestreiten wird. Am kommenden Dienstag (22. September) treffen Hannes Fink & Co. im ersten Pokalspiel auf Latte Dolce Sassari.

Autor: cst

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