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Tommaso Morosini (rechts) erzielte den zwischenzeitlichen FC-Südtirol-Ausgleich. © FCS / Facebook

Ende des Pokalmärchens: Udinese schlägt den FCS

Das Pokalabenteuer ist für den FC Südtirol vorbei: Am Sonntagabend gab es in der dritten Runde gegen Serie-A-Klub Udinese eine 1:3-Niederlage. Trotzdem konnte sich der Auftritt des FCS in der Dacia-Arena sehen lassen.

Im Vorjahr mutierte der FC Südtirol zum Pokalschreck und zog dank eines 2:0-Siegs über Serie-A-Klub Frosinone ins Achtelfinale ein. Auch heuer hatten die Weiß-Roten die Chance, einem Erstligisten ein Bein zu stellen, am Ende setzte sich aber Udinese durch. Vor allem in der ersten Halbzeit wusste der FC Südtirol aber zu überzeugen und spielte mit dem Traditionsklub phasenweise sogar auf Augenhöhe mit. Schlussendlich war der Serie-A-Klub aber doch zu stark.

Der FC Südtirol begann schwungvoll und hatte mit einem Weitschuss von Fabian Tait bereits nach zwei Minuten die erste Möglichkeit. Danach versteckten sich die Weiß-Roten keinesfalls und spielten mit dem Serie-A-Klub teilweise munter mit. Dank einer kompakten Defensivleistung ließen die Talferstädter auch hinten fast nichts zu.

Der FC Südtirol zeigt Moral
Nach der Pause ging dann die Post ab: Zunächst fiel ein Kopfball von Turchetta zu zentral aus, dann ging Udinese in Führung. Der starke De Paul wurde steil geschickt und bediente im Strafraum millimetergenau Kapitän Lasagna, der zum 1:0 einschoss (50.). Wer nun dachte, der FC Südtirol würde einbrechen, irrte sich. Die Weiß-Roten drückten auf den Ausgleich und schrammten mit Morosini nur knapp daran vorbei, als sein Schuss an den Pfosten klatschte (60.). Damit war das 1:1 aber nur aufgeschoben: Mit einem präzisen Schuss gab der sehr starke Morosini Udinese-Keeper Musso das Nachsehen (66.).

Udineses Rodrigo De Paul (rechts) im Duell mit FCS-Verteidiger Kevin Vinetot (Foto: Facebook/Udinese).


Die Freude über den Ausgleich währte aber nur wenige Minuten, dann ging Udinese erneut in Führung: Opoku legte im FCS-Strafraum auf Mandragora auf, der die Kugel eiskalt in die Maschen drosch (71.). Anschließend ging dem FC Südtirol etwas die Puste aus, hatte mit Rover und Berardocco aber doch noch eine Doppelchance zum Ausgleich, ließ diese aber liegen. So machte Mandragora nach feiner Lasagna-Vorarbeit in der 88. Minute den Deckel zum 3:1 drauf. Trotzdem: Der FCS hat seine Haut in der Dacia-Arena von Udinese teuer verkauft.
Italienpokal, 3. Runde
Udinese – FC Südtirol 3:1

Udinese (3-5-2):
Musso; Opoku, Ekong, Samir; Larsen, Fofana (68. Becao), Jajalo, Mandragora, Pussetto (68. Nestorovski); Lasagna, De Paul (89. Barak)

FC Südtirol (4-3-3): Cucchietti; Ierardi (84. Romero), Vinetot, Polak, Fabbri; Tait, Berardocco, Morosini; Casiraghi (61. Petrella); Mazzocchi, Turchetta (76. Rover).

Tore: 1:0 Lasagna (50.), 1:1 Morosini (66.), 2:1 Mandragora (71.), 3:1 Mandragora (88.)

Die weiteren Ergebnisse der 3. Runde:
Genoa – Imolese 4:1
Parma – Venezia 3:1
Perugia – Brescia 2:1 n.V.
Fiorentina – Monza 3:1
Ascoli – Trapani 2:0
Cagliari – Chievo Verona 2:1
Cittadella – Carpi 2:3
Empoli – Pescara 2:1
Frosinone – Monopoli 5:1
Hellas Verona – Cremonese 1:2
Lecce – Salernitana 4:0
Pisa – Bologna 0:3
Sassuolo – Spezia 1:0
Spal – Feralpisalò 3:1
Crotone – Sampdoria 1:3

Autor: det

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