a Serie C

Der FC Südtirol trifft im Playoff-Achtelfinale auf Pro Vercelli.

Playoff-Achtelfinale: Wie stark ist FCS-Gegner Pro Vercelli?

Am Sonntag um 15.30 Uhr steigt der FC Südtirol in die Serie-C-Playoffs ein. Erster Gegner im Kampf um das letzte verbliebene Serie-B-Ticket ist Pro Vercelli. Wie stark sind die Piemontesen?

Gute Erinnerungen an Pro Vercelli hat der FC Südtirol keine. 2014 verloren die Weißroten das Playoff-Finale gegen die Piemontesen (damals mit Manuel Scavone) mit einem Gesamtscore von 1:2. Jetzt treffen die Kontrahenten erneut aufeinander, doch dieses Mal liegt die Favoritenrolle bei den Südtirolern.


Der FC Südtirol hat in der Meisterschaft nicht nur 12 Punkte mehr gesammelt als Pro Vercelli, sondern als gesetzte Mannschaft auch den Vorteil, dass zwei Unentschieden zum Weiterkommen reichen. Haben beide Mannschaften nach den zwei Spielen gleich viele Tore erzielt, dann würde ebenfalls der FCS weiterkommen. Das kann ein entscheidender Vorteil sein. Der siebenfache italienische Meister muss das Duell also gewinnen, um in das Playoff-Viertelfinale einzuziehen. Doch aufgepasst: Zu unterschätzen ist der Achtelfinal-Gegner, der einer der ältesten Fußballvereine in Italien ist, nicht.

Prunkstück Angriff
Der Sturm ist der stärkste Mannschaftsteil von Pro Vercelli, auch wenn das mit „nur“ 48 Ligatoren auf den ersten Blick etwas kurios erscheint. Trainer Francesco Modesto hat eine breite Auswahl und zahlreiche torgefährliche Angreifer zur Verfügung. Zuletzt stach Joker Rocco Costantino, der gegen Juventus U23 den Siegtreffer erzielte. Ob der ehemalige FCS-Profi von Beginn an ran darf, ist allerdings keinesfalls klar. Im 3-4-3-System von Modesto ist nur Platz für einen Stoßstürmer – und der heißt meistens Gianmario Comi (12 Ligatore).

Alessio Zerbin gilt als großes Talent. Er spielt eine herausragende Saison mit 17 Scorerpunkten in der Meisterschaft. © Pro Vercelli

Als Rechtsaußen ist der quirlige und dribbelstarke Mattia Rolando gesetzt, der ebenfalls Torjäger-Qualitäten mitbringt (11). Sein Pendant auf der linken Seite, Alessio Zerbin, gilt als großes Talent und ist von Napoli ausgeliehen. Auch er kann Tore erzielen (5) und ist nach Torhüter Gianluca Saro mit seinen 22 Jahren der jüngste Stammspieler bei Pro Vercelli.
Die Schlüsselspieler
Die Lombarden sind insgesamt eine junge, aber keine unerfahrene Mannschaft. In der Abwehr ist Kapitän Alberto Masi (Juventus bezahlte 2021 über 2 Millionen Euro für ihn) der Eckpfeiler. Der 28-Jährige ist ein beinharter Innenverteidiger, der allerdings oft auf der Schwelle zur übertriebenen Härte pendelt. Neben Masi spielen mit Simone Auriletto und Petko Hristov zwei junge, 22-jährige Innenverteidiger.

Alberto Masi ist der Leader in der Defensive und zugleich der Kapitän der Mannschaft. © Pro Vercelli

Während Top-Vorlagengeber Zerbin (12 Assists) der offensive Dreh- und Angelpunkt ist, zieht Theophilus Awua im Mittelfeld die Fäden. Der 23-jährige Nigerianer ist stark in Form und seit seinem Winter-Wechsel nach Vercelli ein absoluter Fixpunkt in der Mannschaft von Trainer Modesto. Im Angriff ist Pro Vercelli gut besetzt, agiert allerdings oft etwas statisch. Das kann sich die starke FCS-Abwehr zunutze machen.
Fazit
Alles in allem ist Pro Vercelli ein guter, aber kein unbezwingbarer Gegner für den FC Südtirol. Zwar hätte man sich im FCS-Lager einen anderen Auftaktgegner gewünscht, doch wer aufsteigen möchte, muss Pro Vercelli in Schach halten können. Das große Plus der Weißroten: Bis auf Hamza El Kaouakibi und Manuel Fischnaller sind alle Spieler wieder fit und stehen am Sonntag zur Verfügung. Anpfiff ist zum 15.30 Uhr in Vercelli.

Schlagwörter: Fussball

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