a Serie C

Zwei Hauptprotagonisten des FC Südtirol: Jeremie Broh (links) und Torschütze Filippo De Col.

Traumtore in Bari: FCS greift nach dem nächsten Pott

Die Meisterschaft hat der FC Südtirol schon gewonnen, nun wollen sich die Weißroten auch das „Zuckerle“ – sprich den Supercup – schnappen. Zwei Geniestreiche lassen den FCS davon träumen.

Um den Supercup kämpfen alle drei Serie-C-Meister, wobei jeder gegen jeden spielt. Am ersten Spieltag traf der FC Südtirol auf den Champion des C-Kreises, nämlich Traditionsklub Bari. Gegen die Mannschaft des Bozners Manuel Scavone (er saß 90 Minuten auf der Bank) gewann der FCS mit 2:1 und hat wieder einmal bewiesen, dass er ein mehr als würdiger Meister ist. Auch, weil die Mannschaft von Bari noch teurer ist als jene von Padova, die sich mit dem FC Südtirol bekanntlich einen packenden Meisterkampf geliefert hat.


Beide Trainer haben vielen Stammspielern eine Pause gegönnt. Beim FCS, der erst am Samstagmorgen per Flugzeug nach Bari gereist ist und noch am Abend zurückfliegt, hütete beispielsweise Ersatzgoalie Gabriel Meli den Kasten, zudem durfte Francesco Galuppini im Sturm ran. Meister-Held Daniele Casiraghi saß zunächst auf der Bank.


Bari ging vor etwas mehr als 5000 Zuschauern nach einer halben Stunde in Führung. In der Kabine schien Trainer Javorcic aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach der Pause drehte der FCS schlagartig auf – und das Ergebnis auf den Kopf. Ausschlaggebend dafür waren zwei Traumtore von Filippo De Col und Daniele Casiraghi. Zudem ist die Leistung von Mittelfeldmotor Jeremie Broh hervorzuheben.

Die Highlights

Pfosten!Manuel Fischnaller hat die erste Chance des Spiels, sein Schuss aus 16 Metern klatscht aber an den Pfosten.
Bari jubeltAndrea D'Errico wird vor dem FCS-Strafraum nicht energisch genug attackiert und gibt Meli mit einem strammen Schuss das Nachsehen (33.) – 1:0.
Offensiv-SturmNach der Pause übernimmt der FCS ganz klar das Kommando. Marco Moscatis Freistoß prallt noch an die Querlatte (48.), dann sorgt Filippo De Col aber für das 1:1: Einen Querpass nimmt er direkt und mit vollem Risiko und sieht, wie das Leder ins Kreuzeck segelt (50.).
Casiraghi!Wie schon vor einer Woche in Triest wird Daniele Casiraghi zum Matchwinner: Fünf Minuten nach seiner Einwechslung bugsiert er eine Jeremie-Broh-Flanke mit einem äußerst schwierigen Volley-Drehschuss ins Tor – 2:1 (72.).

Der FC Südtirol hat nun eine Woche Pause, ehe am 14. Mai das Match gegen Modena (Sieger Kreis B) ansteht. Dann können sich die Weißroten im Drusus-Stadion den Supercup holen, gleichzeitig werden sie da auch die Meistertrophäe überreicht bekommen.
Bari – FC Südtirol 1:2
Bari (4-3-1-2): Polverino – Belli, Di Cesare, Gigliotti, Ricci – Maita (ab 81. Galano), Maiello, D’Errico (ab 74. Citro) – Mallamo (ab 74. Misuraca) – Simeri (ab 60. Paponi), Cheddira (ab 81. Antenucci)

FC Südtirol (4-3-2-1): Meli – De Col (ab 82. Malomo), Zaro, Vinetot, Fabbri – Moscati, H’Maidat (ab 67. Gatto), Eklu (ab 41. Broh) – Fischnaller (ab 46. Odogwu), Rover – Galuppini (ab 67. Casiraghi)

Tore: 1:0 D’Errico (33.), 1:1 De Col (50.), 1:2 Casiraghi (72.)

Die nächsten Spiele
Modena – Bari (7. Mai)
FC Südtirol – Modena (14. Mai)

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