a Österreich

Sie die Ergebnisse positiv, spielerisch aber noch viel Luft nach oben: Dietmar Kühbauer. © APA / HANS PUNZ

Die Wiedergeburt von Rapid – aber: „Nicht was wir uns vorstellen“

Der SK Rapid Wien ist dem Vizemeistertitel in der Bundesliga sehr nahe gerückt. Dabei sah es noch vor wenigen Monaten ganz anders aus, doch nach drei Siegen in Serie ist das internationale Geschäft zum Greifen nahe.

Durch den glücklichen 2:1-Heimerfolg gegen den WAC konnte Rapid den Polster auf die Steirer sechs Runden vor Schluss auf sechs Punkte ausbauen. Zum ersten Mal seit vier Jahren könnten die Hütteldorfer wieder als Nummer zwei durchs Ziel gehen und damit die vergangene Saison, in der man in der Qualifikationsgruppe hatte spielen müssen, vergessen machen.


„Das war ein wichtiger Sieg, da braucht man gar nicht diskutieren“, betonte Coach Dietmar Kühbauer. Von einer Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei wollte er aber nichts wissen. „Es wäre fatal, wenn wir glauben, dass die sechs Punkte Vorsprung reichen werden, damit wir vorne bleiben“, warnte der 49-jährige Burgenländer. Bei Rapid waren zuletzt vor allem die Ergebnisse stark. Nur Tabellenführer Salzburg war in der zweiten Saisonphase beim 0:2 nicht zu biegen.

Gute Ergebnisse, aber das Spielerische hinkt
„Im Moment zählen Punkte, da sind wir sehr stark und das spricht für die Mannschaft“, betont Kühbauer. Die ist dieser Tage erfolgreich durch hohe Effizienz und defensive Stabilität. Spielerisch gibt es hingegen sehr viel Luft nach oben. „Wir haben im spielerischen Bereich nicht das gebracht, was wir bringen können. Der WAC war 90 Minuten spielerisch das bessere Team“, musste der Rapid-Coach eingestehen.

Rapid ist auch dank seiner vielen Eigengewächse (hier Ljubicic und der 17-jährige Demir) im Aufwind. © APA / HANS PUNZ

Das blieb auch seinen Spielern nicht verborgen. „Es war nicht das, was wir uns vorstellen“, meinte Vizekapitän Maximilian Hofmann. Auch Torhüter Tobias Knoflach wusste, dass es einiges zu verbessern gäbe. „Nur das Endergebnis kann uns positiv stimmen“, sagte der Vertreter des verletzten Einsergoalies Richard Strebinger.

Maximilian Ullmann wies darauf hin, dass man auch das Glück auf der eigenen Seite habe – wie bei seinem Siegtreffer am Sonntag. Bei Ullmanns Schuss stand Rapid-Stürmer Kelvin Arase, der einen WAC-Verteidiger leicht behinderte, im Abseits.

Autor: cst/apa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210