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Peter Stöger steht mit der Austria vor einer ungewissen Zukunft. © APA / ERWIN SCHERIAU

Knall in Wien: Keine Bundesliga-Lizenz für die Austria

Die massiven Finanzprobleme bereiten der Wiener Austria weiter große Sorgen. Am Dienstag verweigerte der Senat 5 der Bundesliga dem Traditionsklub in erster Instanz die Lizenz für die kommende Saison. Alle anderen elf Oberhaus-Klubs erhielten hingegen die Spielgenehmigung.

Die Austria kann innerhalb von acht Tagen ab Beschlusszustellung Protest beim Protestkomitee der Bundesliga einbringen – also bis kommenden Mittwoch. Dabei besteht die Möglichkeit, neue Nachweise der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vorzubringen. Die Entscheidung des Protestkomitees fällt bis 27. April.


Sollte die Lizenz bzw. Zulassung auch vom Protestkomitee verweigert werden, hat der Bewerber noch die Möglichkeit, beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht zu klagen. Das Schiedsgericht ist kein Gremium der Österreichischen Fußball-Bundesliga und entscheidet – endgültig – anstelle eines ordentlichen Gerichts.

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