a 1. Bundesliga

Nicht mehr Rapid-Trainer: Goran Djuricin. © APA / GEORG HOCHMUTH

Rapid Wien: Kühbauer ersetzt den entlassenen Djuricin

Bei Rapid hat am Samstag eine Trainerablöse stattgefunden, die seit Wochen von der Fanszene herbeigerufen und von den Spielern herbeigekickt wurde. Am Montagabend wurde es offiziell: Rapid-Idol Dietmar Kühbauer wird bei den Hütteldorfern anheuern.

Das Heim-0:2 gegen St. Pölten bedeutete die dritte Liga-Niederlage in Folge, die dabei gebotene Leistung befeuerte die Angst, die Top-6 der Meistergruppe zu verpassen – daher sah sich Sportchef Fredy Bickel zur Trennung von Goran Djuricin gezwungen. Dabei machte der Schweizer weder dem scheidenden Coach noch den Spielern einen Vorwurf. „Ich glaube nicht, dass sie ein schlechtes Gewissen haben, das müssen sie auch nicht haben“, meinte Bickel in Richtung Stefan Schwab und Co. Die Mannschaft sei einfach nicht in der Lage gewesen, mit dem Druck umzugehen.

Kühbauer übernimmt

Am Montagabend wurde es offiziell: Die Djuricin-Nachfolge tritt Dietmar Kühbauer an – und er wird auf eine verunsicherte Truppe treffen. „Wir müssen schauen – ich weiß persönlich nicht wie -, dass wir irgendwie auf die Füße kommen und schauen, was der neue Trainer vorhat“, meinte Kapitän Schwab und gab zu: „Die Schlinge ist immer enger geworden. Wir haben dem Druck nicht mehr standhalten können.“

© APA / HANS PUNZ

Didi Kühbauer (links/hier mit Hartberg-Trainer Markus Schopp) ist neuer Rapid-Trainer.


Dietmar Kühbauer besitzt in der Fanszene einen Kultstatus. Als Trainer war Kühbauer auf seinen bisherigen Stationen (Admira, Wolfsberg) mäßig erfolgreich. Bei St. Pölten verrichtete er zuletzt aber gute Arbeit.

18 Punkte Rückstand auf Salzburg

Rapid schaffte es im Sommer nach Aufstiegen über Slovan Bratislava und den Steaua-Nachfolgeclub FCSB in die Europa-League-Gruppenphase und steht außerdem im Cup-Achtelfinale. In der Meisterschaft hingegen liegen die Hütteldorfer bei neun Punkten aus neun Runden außerhalb der Top-6. Der Vorsprung auf Schlusslicht Altach beträgt vier, der Rückstand auf Spitzenreiter Salzburg 18 Punkte.

Autor: cst/apa

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