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Der Vinschger Matthias Theiner (l.) im Duell mit dem Rapidler Veton Berisha. © APA / EXPA/ STEFAN ADELSBERGER

Rapid Wien eine Nummer zu groß für Kufstein

Nur wenige Tage nach dem WM-Finale in Russland sind die österreichischen Klubs bereits wieder in die neue Pflichtspielsaison gestartet. Rapid Wien war am Freitagabend in der 1. Pokalrunde in Kufstein zu Gast – und eine Nummer zu groß für die Hausherren und deren Vinschger Innenverteidiger Matthias Theiner.

Rapid Wien hat am Freitag den ersten Teil der Auftaktrunde im ÖFB-Cup standesgemäß beendet. Der dritte der abgelaufenen Fußball-Meisterschaft siegte in Kufstein ohne Mühe 5:0 (3:0).

Nach Hartberg, dem LASK, Mattersburg und St. Pölten waren die Wiener am Freitag der fünfte Bundesligist, der die nächste Runde erreichte. Nur Europacup-Starter Admira verlor in Neusiedl und schied damit aus.

Rapids 1. Tor in der 5. Minute


Die Grün-Weißen von Rapid Wien stellten bereits nach fünf Minuten die Weichen Richtung Sieg. Neuzugang Andrei Ivan blieb im Duell mit Kufstein-Goalie Lukas Tauber cool und schob den Ball überlegt ein. Die Hütteldorfer bewiesen, dass sie die Aufgabe beim Club aus der Regionalliga Mitte ernst nahmen und drückten weiter aufs Tempo.

Rapid kombinierte gefällig und blieb vorm Tor eiskalt. Rückkehrer Deni Alar bediente nach 20 Minuten Veton Berisha. Der Norweger schob Tauber den Ball durch die Beine. Zehn Minuten vor Seitenwechsel trug sich Alar selbst in die Schützenliste ein.

Die Nordtiroler agierten ambitioniert, wirklich gefährlich wurden sie dem 14-fachen Cupsieger aber nicht. Ein Stangenschuss mit dem Halbzeitpfiff blieb die einzig nennenswerte Offensivaktion. In der Abwehr hatten der 20-jährige Matthias Theiner aus dem Vinschgau und seine Kollegen dagegen alle Hände voll zu tun.

Nach der Pause gelang dem Außenseiter kein Comeback. Im Gegenteil bewiesen die Gäste Charakter und beschränkten sich nicht aufs Verwalten. Alar (58.) und Ivan (62.) erzielten beide nach gut einer Stunde ihre jeweils zweiten Treffer (58.,62.).

Admira blamiert sich


Unterschiedlicher hätte die Generalprobe vor dem Europacup für den LASK und die Admira nicht verlaufen können. Während die Linzer im Oberösterreich-Duell mit Hertha Wels vor dem internationalen Comeback am Donnerstag gegen Lilleström beim 3:0 keinerlei Mühe hatten, produzierten die Südstädter mit einem 0:1 gegen Neusiedl einen kapitalen Fehlstart in die Saison. Sie treffen in der Qualifikation zur Europa League auf ZSKA Sofia. Admira-Kapitän Daniel Toth scheiterte im Burgenland nach ziemlich exakt einer Stunde vom Elfmeterpunkt.

Es blieb der einzige Stolperer eines Bundesligisten. Aufsteiger Hartberg musste in Grödig zwar in die Verlängerung, blieb beim 3:1 aber ebenso erfolgreich wie St. Pölten bei Landesligist Maria Saal (6:0) und Mattersburg in Allerheiligen (3:1).

Autor: apa/ds

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