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Dopingsünder Patrik Sinkewitz bei der Dolomiten Radrundfahrt entlarvt

Patrik Sinkewitz (Archiv)

Patrik Sinkewitz (Archivfoto)

1. August 2017, 14:35 Radsport

Unrühmlicher Vorfall beim 41. Giro delle Dolomiti: Der ehemalige deutsche Radprofi Patrik Sinkewitz, der aufgrund einer Dopingsperre bis 2022 vom Radsport suspendiert wäre, schrieb sich entgegen der Regularien des Veranstalters an der Radrundfahrt ein. Nun wurde er nach zwei Etappen aus der Wertung genommen.

Sinkewitz hatte sich für das „Giro Dolomiti Friends“-Team am Etappenrennen eingeschrieben und war auf den ersten beiden Teilstücken sehr erfolgreich unterwegs. Zum Auftakt belegte der ehemalige Tour-de-France-Teilnehmer den dritten Platz, auf der zweiten Etappe fuhr er auf Rang sechs. In der Gesamtwertung nahm der 36-Jährige die vierte Position ein.

Was Sinkewitz den Veranstaltern bei der Einschreibung allerdings verschwieg, war seine bis zum Jahre 2022 andauernde Dopingsperre. Der Deutsche war im Laufe seiner Karriere nämlich zweimal des Dopings überführt und im Februar 2014 als Wiederholungstäter für acht Jahre gesperrt worden.

Das Reglement der Dolomiten Radrundfahrt folgt beim Thema „Doping“ klaren Richtlinien: Allen Sportlern, gegen die sportliche Sanktionen in zivil- und/oder strafrechtlicher Art in Bezug auf Doping ergriffen wurde, ist eine Teilnahme untersagt. Eine falsche Selbstzertifizierung wird sogar gesetzlich verfolgt, heißt es auf der Website des Giro delle Dolomiti.

Der Veranstalter reagierte umgehend auf die bestehende Dopingsperre und nahm den ehemaligen Radprofi aus der Wertung.

Alter: 17 Tag(e)