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Die Jacksonville Jaguars feuern Coach Doug Marrone. © SID / Bobby Ellis

„Black Monday“: Drei NFL-Headcoaches müssen gehen

Am „Black Monday“ hat es diesmal in der NFL drei Cheftrainer erwischt. Doug Marrone (Jacksonville Jaguars), Anthony Lynn (Los Angeles Chargers) und Adam Gase (New York Jets) wurden wie viele andere Headcoaches zuvor am ersten Montag nach dem Ende der Hauptrunde gefeuert.

„Wir sind gewillt, der Stadt Jacksonville erfolgreichen Football zu bieten. Mit diesem Ziel vor Augen, benötigen wir einen Neustart“, erklärte Team-Besitzer Shahid Khan in einer Mitteilung zur Trennung von Marrone.


Jacksonville hält nach einer katastrophalen Saison mit 15 Niederlagen am Stück das Erstwahlrecht (Nr.1-Pick) im kommenden Draft. Heißester Kandidat bei den Raubkatzen aus Florida ist Quarterback Trevor Lawrence von Clemson, sollte sich dieser für den Draft zur Verfügung stellen.

Lynn trotz Siegesserie entlassen
Chargers-Besitzer Dean Spanos verabschiedete sich nach vier gemeinsamen Jahren in „tiefster Dankbarkeit“ von Lynn, unter dem das Team in dieser Saison sieben Siege und neun Niederlagen verbucht hatte. Dass die Chargers ihre letzten vier Spiele gewannen, konnte den Trainer nicht mehr retten.

Bereits zuvor hatten die New York Jets ihren Chefcoach Adam Gase gefeuert. „Es ist klar, dass es die beste Entscheidung für die Jets ist, eine neue Richtung einzuschlagen“, sagte Klubchef Christopher Johnson. Unter Gase waren den Jets im Verlauf der abgelaufenen Spielzeit lediglich zwei Siege bei 14 Niederlagen gelungen, dabei verloren sie nach dem Saisonbeginn zunächst 13 Spiele nacheinander.

Im Verlauf der Saison waren bereits drei Chefcoaches in der NFL gefeuert worden: Die Houston Texans hatten sich von Bill O'Brien getrennt, die Atlanta Falcons von Dan Quinn und die Detroit Lions von Matt Patricia.

Autor: sid

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