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Die Familie von George Floyd hinter dem Gjallarhorn © SID / Adam Bettcher

Erneute Proteste am NFL-Sonntag

Die Green Bay Packers und die New England Patriots sind mit Siegen in die neue Saison der US-Football-Profiliga NFL gestartet. Allerdings stand auch der Sonntag ganz klar im Zeichen der Anti-Rassismus-Proteste.

Bei NFC-North-Konkurrent Minnesota Vikings gewannen die Packers um Star-Quarterback Aaron Rodgers 43:34. Am frühen Sonntagabend begann für insgesamt 18 der 32 NFL-Teams die neue Spielzeit, im Vorfeld der Begegnungen kam es dabei erneut zu Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA.


Beim Spiel in Minnesota war die Familie des im Mai in Minneapolis durch Polizeigewalt getöteten Schwarzen George Floyd zu Gast. Vor den Heimspielen der Vikings ertönt in der Regel das im Stadion installierte Gjallarhorn, diesmal blieb das Horn aber stumm, „um die zu ehren, die durch Rassismus keine Stimme mehr haben“, twitterte die Franchise vor dem Spiel. Darüber hinaus knieten bei allen Duellen dutzende Spieler und Trainer während der Nationalhymne. Sechs Teams - darunter auch die Packers - blieben in der Kabine.

Im AFC-East-Duell gestaltete auch der sechsfache Super-Bowl-Champion New England Patriots sein Auftaktspiel erfolgreich. Die Franchise aus Boston gewann angeführt vom neuen Quarterback Cam Newton gegen die Miami Dolphins 21:11. Der 31 Jahre alte Newton, im Sommer als Ersatz für Star-Spieler Tom Brady (Tampa Bay Buccaneers) gekommen, erlief in seinem ersten Spiel für die Patriots auf Anhieb zwei Touchdowns.

Autor: sid

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