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Tyreek Hill darf wieder mit den Chiefs trainieren. © SID / Peter Aiken

Hill darf nach Misshandlungsvorwürfen wieder trainieren

Wide Receiver Tyreek Hill darf nach einer Entscheidung der US-Footballliga NFL wieder am Training der Kansas City Chiefs teilnehmen. Dies teilte die NFL am Freitag mit.

Hill musste sich wegen des Verdachts der Misshandlung seines dreijährigen Sohns verantworten, die NFL hatte den Fall in den vergangenen vier Monaten intensiv untersucht. Ein Verstoß gegen den Verhaltenskodex der Liga ("personal-conduct") konnte dabei nicht festgestellt werden, daher werde Hill auch nicht suspendiert.

„Sollten weitere Informationen von den Behörden zur Verfügung gestellt werden, werden wir diese umgehend bewerten und zu gegebenem Zeitpunkt reagieren“, hieß es im Statement der NFL. Nach aktuellem Stand könne jedoch nicht ermittelt werden, wer für die Verletzungen des kleinen Jungen verantwortlich ist. Zu diesem Schluss war zuvor bereits ein Gericht in Kansas gekommen.

Im März waren in US-Medien Gesprächsmitschnitte aufgetaucht, in denen Hill über einen körperlichen Übergriff auf seinen Sohn sprechen soll. Das Kind, das sich nicht mehr in der Obhut der Eltern befindet, habe dabei einen Bruch eines Arms erlitten, gegen Hill und dessen Partnerin Crystal Espinal wurde ermittelt. Die Entscheidung, Hill vorerst freizusprechen, knüpfte die Liga jedoch auch an eine Bedingung: Der 25-Jährige muss sich weiterhin klinisch untersuchen und therapeutisch behandeln lassen.

Autor: sid

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