8 Badminton

Katharina Fink (l.) und Yasmine Hamza (r.) sammelten wichtige Erfahrung.

Fink und Hamza setzen in Portugal ein Ausrufezeichen

Die beiden Boznerinnen Katharina Fink und Yasmine Hamza haben beim Weltranglistenturnier in Portugal als einzige Azzurre die Qualifikation überstanden. In der ersten Runde des Hauptfeldes war zwar Schluss, doch die gezeigte Leistung gibt Auftrieb mit Blickrichtung Olympia 2024.

Speziell während der Qualifikationsphase zu den Olympischen Spielen ist es besonders schwierig, bei Weltranglistenturnieren die Qualifikation zu überstehen. Den beiden Aushängeschildern der Südtirol Badminton School (SBS) ist dies gelungen. Beide überzeugten mit je zwei Siegen. Fink zeigte beim 21:4, 21:17 gegen die Dänin Laura Floj Thomsen ihr bislang vielleicht bestes Spiel überhaupt. Hamza besiegte mit der Estin Helis Pajuste (21:8, 21:15) ebenfalls eine höher eingestufte Spielerin.


Im Hauptfeld (32 Spielerinnen) war Maria Batomene (Frankreich/Nr. 59 der Welt) eine Nummer zu groß für Hamza. Gegen die spätere Finalistin verlor Hamza mit 10:21, 11:21. Fink hingegen hatte das Achtelfinale vor Augen. Gegen Mexikos Nummer 1 Haramara Gaitan (Nr. 88 der Welt) hatte Fink den ersten Satz mit 21:12 gewonnen, verlor aber schließlich nach 47 Minuten mit 21:12, 14:21, 16:21. Es wäre ihr zweiter Sieg gegen eine Top-100-Spielerin gewesen. Gaitan hat gute Chancen, die Quali für die Olympischen Spiele in Tokio zu schaffen. „Jetzt wissen meine Spielerinnen, was sie mit Blickrichtung Paris 2024 erwartet“, sagt Trainer Csaba Hamza. Das war ein wichtiger Schritt nach vorne.“

Salutt und Strobl scheitern im Achtelfinale
Die guten Leistungen in Caldas da Rainha schlagen sich auch in der Weltrangliste nieder. An diesem Dienstag wird Hamza im Einzel um Position 280 aufscheinen, Fink um 310. Im Doppel rückt das Bozner Duo ca. auf Position 160 vor. In zwei Wochen gibt es die nächste Chance, sich in der Weltrangliste nach vor zu arbeiten. Beim Slovenia International sind Hamza und Fink sowohl im Doppel als auch im Einzel im Hauptfeld.

Aus Südtirol waren in Portugal auch noch David Salutt (Meran) und Kevin Strobl (Mals) im Einsatz. Beide standen mit ihren jeweiligen Partnern im Doppel kampflos im Achtelfinale, verloren jedoch ihr Auftaktmatch.


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