„Buzzer Beater“ & Mittelfinger: Boston besiegt Brooklyn

Die Boston Celtics haben ihren Auftakt in die NBA-Playoffs gegen die Brooklyn Nets um Kevin Durant in letzter Sekunde gewonnen.

Jayson Tatum erzielte am Sonntagabend (Ortszeit) den entscheidenden Korb in einer packenden Partie mit der Schlusssirene zum 115:114 (61:61). „Ich denke, das ist eine Art Mikrokosmos für unsere Saison“, sagte Trainer Ime Udoka zu dem finalen Spielzug, bei dem alle fünf Celtics-Profis auf dem Court beteiligt waren, „dass die Jungs den Ball uneigennützig bewegen“. Die starke Teamleistung drückte sich auch in Zahlen aus. Tatum erzielte 31 Punkte, Jaylen Brown kam auf 23 Zähler und Al Horford sowie Marcus Smart auf je 20.


Bei Brooklyn stach dagegen Kyrie Irving mit 39 Punkten heraus. Der frühere Celtics-Profi legte sich in der hitzigen Partie mehrfach mit den Fans in Boston an und zeigte ihnen auch den Mittelfinger. Der zweite Nets-Star, Kevin Durant, hatte trotz 23 Punkten einen schwachen Abend, traf nur neun von 24 Würfen und leistete sich sechs Ballverluste.

Favoritensiege
In den anderen Partien des Abends setzten sich die Favoriten zum Auftakt ihrer Serien deutlicher durch. So dominierten die im Osten an Nummer eins gesetzten Miami Heat die Atlanta Hawks beim 115:91.

Die Milwaukee Bucks um Giannis Antetokounmpo ließen nichts anbrennen. © APA/getty / Stacy Revere


Titelverteidiger Milwaukee Bucks gewann gegen die Chicago Bulls mit 93:86. Im Westen siegte das beste Vorrundenteam Phoenix Suns angeführt von Spielmacher Chris Paul gegen die New Orleans Pelicans mit 110:99. In den NBA-Playoffs erreiche jene Mannschaft die nächste Runde, die zuerst vier Siege hat.

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