
Die San Antonio Spurs stehen im Finale. © ANSA / GERALD LEONG
Der Meister-Fluch geht weiter: Spurs im Finale
Die Oklahoma City Thunder haben ihren Traum von der Titelverteidigung in der NBA begraben müssen. Der Meister-Fluch, der seit 2018 besteht, setzt sich damit fort.
31. Mai 2026
Von: dpa
In der Nacht zu Sonntag verpasste Oklahoma den erneuten Einzug in das Endspiel der besten Basketballliga der Welt. Im entscheidenden siebten Spiel der West-Finals verlor der Titelverteidiger gegen die San Antonio Spurs mit 103:111 (53:56). Damit entschieden die Spurs die „Best of seven“-Serie mit 4:3 Siegen für sich und stehen erstmals seit 2014 wieder in den Finals. Dort werden die Texaner mit den New York Knicks um den Titel kämpfen.
Damit wird es in der NBA 2026 erneut einen neuen Meister geben. Zuletzt ist es den Golden State Warriors 2018 geglückt, den Meistertitel zu verteidigen. Mit den Toronto Raptors, Los Angeles Lakers, Milwaukee Bucks, Warriors, Denver Nuggets, Boston Celtics und Oklahoma City Thunder hat es seitdem immer unterschiedliche Meister gegeben, diese Serie wird sich auch 2026 fortsetzen.
Spurs setzen sich Anfang des Schlussabschnitts ab
Anfang des vierten Viertels hatten sich die Spurs bereits zweistellig abgesetzt. In den ersten sechs Angriffen des Schlussabschnitts punkteten die Gäste und holten sich das Momentum. Angeführt wurde Oklahoma vom wertvollsten Spieler der Liga Shai Gilgeous-Alexander (35 Punkte).Victor Wembanyama war mit 22 Zählern der beste Werfer der Spurs.
„Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, es ist so mächtig“, sagte der französische Superstar zum Final-Einzug. „Wir sind aber noch nicht fertig, wir wollen vier Siege mehr.“ Unterstützung erhielt Wembanyama von Julian Champagnie, der 20 Punkte erzielte und sechs Dreier traf.
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