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Jayson Tatum und die Celtics sind auf Titelkurs. © APA/getty / Maddie Meyer

Frenetisch gefeiert: Celtics übernehmen Führung im NBA-Finale

Erstmals seit 2010 gab es in Boston wieder ein Finals-Spiel in der NBA – und die Celtics nutzten die Energie und Begeisterung der Zuschauer für einen klaren Sieg gegen die Golden State Warrios.

In der umkämpften Final-Serie um den NBA-Titel sind die Boston Celtics wieder in Führung gegangen. Frenetisch bejubelt von den meisten der 19.156 Fans im TD Garden holte das Traditionsteam am Mittwochabend (Ortszeit) ein 116:100 gegen die Golden State Warriors und braucht nur noch zwei weitere Siege zum 18. Titel seiner Geschichte – damit wären die Celtics vor den Los Angeles Lakers wieder alleiniger Rekordmeister in der besten Basketball-Liga der Welt.


„Sie haben den Sieg verdient. Sie haben uns stark unter Druck gesetzt und es fühlte sich an, als schwimmen wir die meiste Zeit stromaufwärts“, sagte Warriors-Trainer Steve Kerr.

Wie in den ersten beiden Partien erlaubten sich die Celtics im dritten Viertel wieder eine lange Schwächephase und gerieten nach zwischenzeitlich 18 Punkten Vorsprung in Rückstand. Als Stephen Curry bei einem erfolgreichen Dreier gefoult wurde, wegen der Art des Fouls zwei zusätzliche Freiwürfe bekam und den Rückstand von neun Punkten binnen Sekunden auf vier verkleinerte, schien das Spiel zu Gunsten der Warriors zu kippen. Doch vor den eigenen Zuschauern holten sich die Celtics die Führung noch vor dem Ende des Abschnitts zurück und ging mit vier Punkten mehr ins Schlussviertel. Da erlaubten sie den Warriors nur noch elf Zähler. Robert Williams III hatte einen bärenstarken Abend und verbuchte vier Blocks.

Die Statistik spricht für Boston
Die Celtics warten seit 2008 auf die 18. Meisterschaft. Die Warriors hoffen auf den siebten Titel ihrer Geschichte und den ersten seit 2018. Statistisch spricht fast alles für die Celtics: In den 39 bisherigen Finalserien, in denen es nach den beiden ersten Spielen 1:1 stand, holte der Sieger von Spiel drei nach Angaben der Nachrichtenagentur AP zu 82 Prozent die Meisterschaft. Zu den Ausnahmen zählen allerdings auch die Warriors, die 2015 1:2 gegen die Cleveland Cavaliers hinten lagen und dann den Titel holten.

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