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Die Milwaukee Bucks jubeln: Jetzt fehlt nur noch ein Sieg. © APA/getty / RONALD MARTINEZ

Milwaukee Bucks fehlt noch ein Sieg zu zweitem NBA-Titel

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen haben die Milwaukee Bucks mit einer spektakulären Szene ein NBA-Finalspiel gegen die Phoenix Suns für sich entschieden.

War es in Spiel vier noch ein Block von Giannis Antetokounmpo, vollendete der griechische Superstar beim 123:119 am Samstagabend (Ortszeit) in Spiel fünf einen Alley-oop-Pass von Jrue Holiday 13,5 Sekunden vor Schluss.


Holiday hatte zuvor Phoenix' Devin Booker, mit 40 Punkten bester Korbjäger der Partie, beim Stand von 120:119 für die Bucks den Ball aus den Händen gerissen. „Das war ein großer Steal und Pass“, sagte Antetokounmpo, „er hätte auch die Uhr runter laufen lassen können, aber er vertraute mir.“ Holiday sagte: „Giannis hob ab und wollte den Ball, in diesem Moment habe ich ihn so hoch geworfen, wie ich konnte.“ Antetokounmpo fing den Ball in der Luft und stopfte ihn in den Korb – ein sogenannter Alley-oop.

Zwar verfehlte Antetokounmpo einen anschließenden Freiwurf, holte sich aber den Rebound, so dass Milwaukee im Ballbesitz blieb. Kurz darauf machte es Khris Middleton besser, damit konnten die Bucks das dritte Finalspiel gegen die Suns in Serie gewinnen.

Es war der erste Auswärtssieg der spannenden Serie, in der Milwaukee nun mit 3:2 führt. Die Bucks sind damit noch einen Sieg von ihrer zweiten Meisterschaft nach 1971 entfernt. Spiel sechs steht in der Nacht zum Mittwoch (3.00 Uhr) in Milwaukee an. Sollte Phoenix gewinnen, haben die Suns im möglichen siebten und entscheidenden Finalspiel am Freitagmorgen (3.00 Uhr) wieder Heimrecht.

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