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Die Golden State Warriors sind nur noch einen Sieg vom NBA-Titelgewinn entfernt. © APA/getty / EZRA SHAW

Noch ein Sieg zum Titel: Warriors bezwingen Celtics in Spiel 5

Die Golden State Warriors sind ohne Stephen Curry nur die Hälfte wert – diese Meinung vertreten viele NBA-Fans. Dass die Mannschaft aus San Francisco in den Finals auch an einem schwachen Abend ihres besten Mannes gegen die Boston Celtics gewinnt, ist ein starkes Signal.

Selbst an einem Abend ohne glückliches Händchen bei Stephen Curry ist den Golden State Warriors ein Riesenschritt in Richtung NBA-Titel gelungen. Ohne einen einzigen verwandelten Dreier bei neun Versuchen blieb der Basketball-Superstar weit unter seinem üblichen Niveau und konnte trotzdem ein 104:94 gegen die Boston Celtics bejubeln. Zum siebten Titel ihrer Geschichte fehlt den Warriors nur noch ein Sieg.


„Selbst für den besten Schützen der Welt gibt es solche Spiele. Zum Glück nicht so oft“, sagte Warriors-Trainer Steve Kerr. Nur sieben seiner 22 Versuche traf Curry, drei Tage nach seiner 43-Punkte-Gala in Boston waren es vor den heimischen Fans lediglich 16 Zähler. Dass die Celtics trotzdem schon im ersten Viertel mit 16 Punkten hinten lagen und ihnen selbst eine überragende Aufholjagd im dritten Viertel mit bis zu fünf Punkten Vorsprung nicht reichte, wirkte unmittelbar nach dem Duell im Chase Center wie eine Vorentscheidung.

Stephen Curry erwischte nicht seinen besten Abend. © APA/getty / EZRA SHAW

Die Botschaft, die alle hörten: Auch ohne Curry in Topform können die Warriors Boston schlagen. Insbesondere Andrew Wiggins hatte einen starken Abend und begeisterte die lauten Fans im Chase Center offensiv wie defensiv. 26 Punkte verbuchte er, zwölf seiner 13 Rebounds holte er in der Abwehr, dazu kamen zwei geklaute Bälle. Klay Thompson hatte 21 Punkte, Gary Payton II kam auf 15, Poole auf 14. „Ich kann diese Liste komplett vorlesen – der ganze Kader hat seinen Teil beigetragen“, sagte Thompson.
Celtics beschwören eine Trotzreaktion herauf
Während sich die Finals-erprobten Warriors von den Fans feiern lassen konnten, schlichen die Celtics niedergeschlagen und frustriert vom Parkett. „Es geht für uns um Beständigkeit und das haben wir nicht für ein ganzes Spiel“, kritisierte Celtics-Trainer Ime Udoka. Vor allem die vielen – 18 – Ballverluste schmerzten die Gäste enorm. Golden State hatte lediglich sechs. „Wir sind alle frustriert über den heutigen Abend, aber die gute Nachricht ist: Wir waren schon in dieser Situation und haben es geschafft. Also lasst uns das wieder machen“, sagte Udoka. Bereits in den Runden zuvor waren die Celtics nur eine Niederlage vom Aus entfernt und kamen dennoch in die Finals.

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