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Stephen Curry (in weiß) war von den Boston Celtics kaum zu halten. © APA/getty / EZRA SHAW

Warriors haben Celtics im Griff: Ausgleich zum 1:1 in NBA-Finals

Ein Einbruch wie zum Start in die NBA-Finals passiert den Golden State Warriors keine zwei Mal. Angeführt von Steph Curry treten sie so dominant auf, dass die Celtics die Niederlage früh akzeptieren.

Das Chase Center in San Francisco bebte bei jedem verwandelten Wurf der Golden State Warriors in Spiel zwei der NBA-Finals gegen die Boston Celtics. Wie zum Start am Donnerstag zogen die Gastgeber auch diesmal im dritten Viertel davon – nun aber war der Vorsprung so groß, dass der Rekordmeister von der Ostküste schon früh alle Versuche einer erneuten Aufholjagd einstellte und zumindest Kräfte sparen wollte für die weiteren Partien. Diese Serie wird ein hartes Stück Arbeit – und mindestens drei Spiele stehen noch aus, bis ein Team die notwendigen vier Erfolge zum Titel gesammelt hat. Frühestens beim nächsten Spiel in San Francisco könnte es so weit sein.


107:88 hieß es am Sonntagabend für die Warriors um NBA-Star Steph Curry, der nach einer für seiner Verhältnisse unauffälligen ersten Halbzeit im dritten Viertel die Kontrolle übernahm. „Steph war atemberaubend in dem Viertel“, lobte Warriors-Trainer Steve Kerr. „Nicht nur die getroffenen Würfe, sondern auch sein Einsatz in der Defensive.“ Curry war ebenfalls zufrieden mit sich und seiner Defensivleistung. „Das war immer ein Schwerpunkt beim Versuch, Basketballspiele zu gewinnen“, sagte der 34-Jährige. „Da habe ich viel Arbeit reininvestiert.“

Jayson Tatum hofft auf den Heimvorteil. © APA/getty / EZRA SHAW

Auf drei sogenannte Steals, also dem Gegner geklaute Bälle, kam Curry neben seinen 29 Zählern. Damit hatte er großen Anteil an den Sorgen der Celtics. „Es waren viel zu viele Turnover. Ich glaube, fast 20 Turnover, 33 Punkte daraus. Das ist das Spiel“, sagte Boston-Profi Daniel Theis. „Drittes Viertel, das müssen wir abstellen. Wir können nicht wie im ersten Spiel hoffen, dass wir minus 15 gehen und dann zurück kommen in so einem Spiel.“ Die Warriors kassierten dagegen nur 15 Punkte nach Ballverlusten.
Warriors hoffen auf Heimvorteil
Im TD Garden in Boston bekommen die Celtics ähnlich lautstark Unterstützung von ihren Zuschauern wie die Warriors im Chase Center – Heimstark war das Team Jayson Tatum und Jaylen Brown in diesen Playoffs allerdings nicht unbedingt. „Es fühlt sich so an, als hätten wir zuletzt etwas entspannt zu Hause. Lag womöglich daran, dass wir Heimvorteil hatten. Wir brauchen aber eine gewisse Dringlichkeit und müssen zu Hause besser spielen“, forderte Taytum vor Spiel drei am frühen Donnerstagmorgen (3 Uhr MESZ).

Die Warriors hoffen auf den siebten Titel ihrer Geschichte und den ersten seit 2018. Sollten die Celtics nach 14 Jahren Warten gewinnen, wären sie mit 18 Siegen vor den Los Angeles Lakers wieder alleiniger Rekordmeister in der besten Basketball-Liga der Welt.

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