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Riesenjubel bei den Slowaken. © APA/afp / GABRIEL BOUYS

Die Slowakei schreibt Eishockey-Geschichte

Die Nationalmannschaft der Slowakei hat sich die Bronzemedaille beim Olympia-Turnier in Peking gesichert.

Der Ex-Weltmeister gewann am Samstag das kleine Finale gegen Schweden mit 4:0. Damit holten die Slowaken erstmals seit der Trennung von Tschechien eine eigene Medaille. Der erst 17-jährige Juraj Slafkovsky mit seinen Turniertoren sechs und sieben (24./59. Minute), Samuel Takac (33.) und Pavol Regenda (59.) schossen die Treffer zum verdienten Erfolg.


Die Schweden, die am Ende alles riskierten und den Torwart vom Eis nahmen, blieben wie schon vor vier Jahren ohne Edelmetall. Der Olympiasieger von 1994 und 2006 gewann zuletzt vor acht Jahren in Sotschi Silber. Einen Tag nach dem unglücklichen und kräftezehrenden 1:2 nach Penaltyschießen gegen Russland schien den Skandinaviern das Halbfinale noch in den Knochen zu stecken.

Der überragende Spieler: Juraj Slafkovsky © ANSA / MARK CRISTINO


Zwölf Jahre nach dem verlorenen Bronze-Spiel gegen Finnland in Vancouver mobilisierten die Slowaken dagegen die letzten Kräfte, um nach dem 0:2 gegen die Finnen im Halbfinale am Freitag doch noch erstmals eine Medaille mitzunehmen. Am Ende gelang die Revanche für die 1:4-Niederlage gegen die Schweden in der Vorrunde. Das Endspiel zwischen der russischen Auswahl und Finnland findet an diesem Sonntag (05.10 Uhr MEZ) statt.

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